Alternative zum Urknallmodell
Version 2.42 vom 07.01.2005
· Version 0.01 April 1999
· Änderungen / Erweiterungen der Version 0.14 im Abschnitt 4.5 + einige Formulierungen im gesamten Text
· Änderungen / Erweiterungen der Version 0.15 im gesamten Bericht
· Version 0.16 neue Abschnitte 4.9 + 4.10 / Abb. 10c / Erw. im gesamten Text
· Version 0.17 Erw. u.a. in Abs. 4.5, 4.6, 4.8, 4.10
· Version 1.00 komplette Überarbeitung + Abs. 4.10, 4.11, 4.12
· Version 2.00 Erweiterungen im Abs. 4.6.1 + neuer Abschnitt 4.13
· Version 2.10 Konsequenzen / Mikrokosmos / Makrokosmos erweitert und in extra Link Konsequenzen
· Version 2.20 Konsequenzen überarbeitet + neuer Abs. 4.12 Spiral-Galaxien
· Version 2.30 Konsequenzen überarbeitet
· Version 2.31 Konsequenzen überarbeitet, Beispiele
· Version 2.32 Punkt 4.6 erw. - Zusammenhang zwischen Hintergrundtemperatur und z
· Version 2.33 Konsequenzen überarbeitet
· Version 2.34 Konsequenzen - 4.13.5 eigener Abschnitt 'Sciencefiction' + allg. Überarbeitung
· Version 2.35 Konsequenzen - 4.13.4 Abschnitt 'Wie ist der Kosmsos entstanden' + allg. Überarbeitung
· Version 2.36 Konsequenzen - allg. Überarbeitung + einige interessante Hinweise
· Version 2.37 Konsequenzen - Abschnitt 'Was sind Elementarteilchen' + allg. Überarbeitung
· Version 2.38 Konsequenzen - Abs. 4.13.5 - 90 % dunkle Materie + interessante neue Aspekte + allg. Überarbeitung
· Version 2.39 - Abs. 4.12 Spiralgalaxien
· Version 2.40 Konsequenzen - allg. Überarbeitung + einige interessante Hinweise
· Version 2.41 Konsequenzen - 4.13.5 Überlegungen zum Fluktuationswert + 4.13.6 Planetensysteme + einige interessante Hinweise
· Version 2.42 Konsequenzen - 4.13.6 Planetensysteme kleiner Zusatz
Als Wahrscheinlichkeit für das Zutreffen unseres
Standardmodells werden in der Fachliteratur 90% angegeben.
Mit den verbleibenden 10% lässt man sich genügend Raum für Alternativen.
Das hat triftige Gründe, denn seit einigen Jahren ist zu beobachten, wie sich
die Probleme zur Klärung makrokosmischer Erscheinungen häufen.
Ein richtiges Modell, so der allgemeine Anspruch, zeichnet sich dadurch aus,
dass es für komplizierte Sachverhalte einfache Erklärungen bereithält.
Dies trifft unserer Meinung nach auf das gegenwärtige Expansionsmodell nicht
mehr zu.
Wir verfolgen mit unserer Idee einen ganz anderen Ansatz und erklären damit auf
erstaunlich einfache Weise viele Phänomene - von den Problemen der
Galaxienbildung, über die rätselhafte positive kosmologische Konstante, bis hin
zu bisher kaum erklärbaren Effekten im Zusammenhang mit Quasaren.
Dabei, so meinen wir, stehen wir in keinerlei Widerspruch zu den heutigen
Beobachtungs- und Experimentaldaten im Bereich der Astrophysik.
Als Edwin Hubble den Zusammenhang zwischen der Rotverschiebung
des Lichtes und der Entfernung der Objekte erkannte, erlebte das
Expansionsmodell seine Geburtsstunde.
Es fand mit der Entdeckung des Mikrowellenhintergrundes seine Bestätigung.
Jeder Forscher muss begreifen, dass derartige Bestätigungen auch ein gewaltiges
Risikopotential beinhalten.
Ein Irrweg, aus dem man vielleicht nie mehr herausfindet, erscheint möglich.
Wir werden in diesem Bericht zeigen, dass bei E. Hubbles Überlegungen ein
elementarer Basiswert falsch gewesen sein könnte.
Ist unser Kosmos ganz anders als das Urknallmodell es verheißt?
Ist er ein gigantisches hierarchisches System von Schwarzen Löchern, die mit
den Planckschen Teilchen in der Atomphysik beginnen, über die Schwarzen Löcher
einzelner Sonnen und galaktischen Zentren nur ihre Fortsetzung aber nicht ihr
Ende finden?
Ist der einzige Unterschied der, dass wir bei den Schwarzen Löchern der Sonnen
und galaktischen Zentren lediglich außen stehende Beobachter sind, während uns
die nächst höhere Hierarchie zu Mitbetroffenen macht, mit Konsequenzen, die die
heutigen wissenschaftlichen Beobachtungen noch nicht berücksichtigen?
Wir werden einen derartigen Kosmos diesbzgl.
untersuchen und zu überraschenden Resultaten kommen.
Unser Beitrag schildert auch den Entwicklungsweg unserer alternativen
Überlegungen, die dann erst am Ende zu der entscheidenden Erkenntnis führen.
Auch werden Sie feststellen, dass wir kurze Einlagen aufgenommen haben, die nur
mittelbar mit dem eigentlichen Grundgedanken zu tun haben.
Wir wollen mit diesen, nennen wir sie utopischen Einlagen, den Bericht
interessanter gestalten.
Bekanntlich erfahren gerade Beiträge, die sich mit astronomischen
Untersuchungen befassen, schnelllebige Korrekturen.
Obwohl sich unser Beitrag gegenüber aktuellen Erkenntnissen erstaunlich gut
behauptet, gibt es natürlich auch Gegenteiliges.
Gerade die neueren Erkenntnisse über die Natur der Quasare, könnten von unseren
Schilderungen teilweise abweichen.
Wichtig ist, dass der zu vermittelnde Grundgedanke kein Ko-Kriterium
erfährt.
Insofern werden all jene Leser belohnt, die bis zum Unterbeitrag ‚Konsequenzen'
finden, wo sich zu unserem alternativen Kosmosansatz eine eigene, zum
alternativen System passende Materiedefinition gesellt.
So richtet sich der Beitrag vornehmlich an all jene Leser, die einfach zu viele
Wiederholungen des Urknallmodells gelesen haben, begriffen haben, dass man
Ideen nicht wahrscheinlicher macht, indem man sie lange laut und oft genug
sagt.
Die Natur des Urknalls mit Inflation bleibt ein hochhypothetisches Gebilde.
In unserem Beitrag erfahren sie ganz neue, noch nicht publizierte alternative
Ansätze, die auch vor einer eigenen Materiedefinition nicht halt machen und die
in einem völlig Anderen, als dem Urknallmodell, münden.
Die Rotverschiebung aller beobachteten Objekte des Universums und ihre direkte
Abhängigkeit zur Entfernung, sind wohl das Hauptargument für das
Expansionsmodell.
Da man für den näheren Kosmos vergleichende Entfernungsindikatoren, wie das
Aufleuchten von Supernovae oder die Cepheiden
besitzt, und diese die unmittelbare Beziehung dieser beiden elementaren Größen
auch wirklich bestätigen, zieht man den folgerichtigen Schluss, dass dies auch
für jene kosmische Entfernungen gilt, für die es keine vergleichenden
Indikatoren gibt.
Damit ist der Weg frei, Rotverschiebung, Entfernung und damit auch die
Expansion des Universums gleichzusetzen.
Sie ist inzwischen derartig unumstößlich in das Standardmodell eingeflossen, daß man von Synonymen für ein und
das Gleiche sprechen kann.
So ist es inzwischen gleichbedeutend, ob ich die Formulierung: "große
z", "gewaltige Entfernung" oder "extreme
Rotverschiebung" verwende.
Wissenschaftler haben gelernt kritisch zu sein und all die Dinge, die nicht
unumstößlich bewiesen sind, zu untersuchen, weitere, neue Indizien und Beweise
zu sammeln.
Wir müssen feststellen, dass die im kosmisch nahen Bereich bewiesene
Abhängigkeit von Rotverschiebung und Entfernung für den entfernten kosmischen
Bereich noch eines Beweises bedarf. Dies wiegt umso schwerer, da, wie in
Fachkreisen allgemein bekannt, gerade um die Glaubwürdigkeit der großen z ein
ernsthafter Streit unter den Astrophysikern vor einigen Jahren entbrannte. Was
passiert, wenn sie tatsächlich falsch sind?
Beginnen wollen wir deshalb mit einer Überlegung, ob Rotverschiebung,
Entfernung und Expansion überhaupt zwangsläufig einander bedingen.
Bei Rotverschiebung und Entfernung ist im nahen Kosmos der Beweis erbracht und
für den Fernen können wir zunächst nicht das Gegenteil
beweisen.
Aber wie sieht es mit der Expansion aus?
Können wir ein Szenario schaffen, wo Rotverschiebung nicht zwangsläufig
Expansion bedeutet?
Bekanntlich beschreibt das Standardmodell die Expansion als sich ausdehnenden
Raum.
In einem solchen Raum muss jedes Objekt jedem anderen rot erscheinen, da die
Raumausdehnung auf entferntere Objekte eine stärkere
Wirkung hinterlässt als auf Nahe.
Unser alternatives Szenario sieht folgendermaßen aus:
Wir und alle anderen Objekte bewegen sich auf eine gewaltige Singularität zu.
Dann vollziehen diese Objekte, den Gravitationsgesetzen folgend, eine
beschleunigte Bewegung.
Damit besitzen wir in dem uns umgebenden Kosmos auf eine andere Weise, ähnliche
Verhältnisse, wie bei der Expansion im Standardmodell.
Die weiter von der Singularität entfernten Objekte bewegen sich wegen der noch
geringeren Gravitationswirkung ebenfalls langsamer als näher befindliche
Objekte.
Wir würden alles von uns weg streben [rot verschoben] sehen und befänden uns
trotzdem nicht in einem expandierenden Kosmos.
Der Leser wird fragen: "Und was ist mit den riesigen Bereichen, die uns
entgegenstehen, den seitlichen Bereichen oder gar dem Zentrum
?
Bei der Beantwortung dieser Frage stoßen wir das erste mal
auf die Objekte unserer alternativen Überlegungen - den Schwarzen Löchern.
Sobald wir unsere einfache Überlegung auf sie übertragen, sind genau diese
Gebiete nicht mehr sichtbar [Abb.1, 10a, 10b].
Die uns entgegen gesetzten und seitlichen Bereiche bleiben uns durch
Lichtablenkung verborgen, die Gebiete zum Zentrum hingegen durch Lichtschwäche,
durch unseren Ereignishorizont.
In diesem sichtbaren Bereich strebt tatsächlich jedes Objekt vom anderen weg.
Man kann allgemein sagen, dass es in einem Schwarzen Loch eine sehr
interessante Überlagerung der rot verschoben erscheinenden Gebiete und der
durch Lichtablenkung und -schwäche bestimmten sichtbaren Gebiete gibt.
Hier noch einige Erläuterungen dazu.
Wenn Sie von Schwarzen Löchern lesen, dann ist in der Regel von kollabierenden
Sonnen die Rede, die zu kleinsten extrem dichten Punktobjekten zusammenfallen,
in letzter Zeit aber auch von sehr wahrscheinlichen Schwarzen Löchern in den
Zentren der Galaxien.
Prinzipiell muss man unterscheiden, zwischen dem Produkt, diesem punktuellen
unendlich kleinen Objekt - beim Urknall spricht man von der Singularität - und
dem damit verbundenen Schwarzen Loch.
Dies sind unterschiedliche Dinge. Das Schwarze Loch entsteht, weil selbst Licht
dieser extremen Massekonzentration nicht entweichen kann.
Es gibt einen definierten Radius, bis zu dem das Licht vorzudringen vermag. Das
Schwarze Loch einer mittleren Sonne hätte einen Radius von etwa 3 Km.
Bei den Schwarzen Löchern in den Galaxienkernen sieht
dies schon anders aus.
Hier ist das Schwarze Loch das Ergebnis einer gewaltigen Massenkonzentration
vieler Objekte, wie der unmittelbaren Singularität, vieler Sonnen, Gas etc.
Dieses Schwarze Loch ist nicht nur viel größer als das einer Sonne, sondern es
ist auch schon "weicher".
Damit meinen wir, dass die Bedingungen an seinen Grenzen lange nicht mehr so
dramatisch sind, wie bei dem der einzelnen Sonne.
Sollte es nun Schwarze Löcher geben, die viel größer sind als die der
galaktischen Zentren, so kann es in ihnen Leben geben - niemand müsste etwas
davon bemerken.
Diese theoretischen Gebilde tauchen bis zum heutigen Tag in keiner Literatur
auf.
Dabei wären gerade sie es, die die heutigen Phänomene und Probleme der
Astronomie auf einfache Weise zu erklären vermögen.
Würden wir eine Reise aus zentralen Gebieten eines solchen großen Schwarzen
Loches zu seiner Peripherie unternehmen, so würde unsere Sicht hin zum Zentrum
zunächst sehr kurz sein. Mit weiterer Entfernung würde diese Sicht zwar immer
weiter - wir hätten aber ständig Objekte [jeweils die weitesten], die auch verschwänden.
Das bedeutet, auch innerhalb eines Schwarzen Loches gibt es die Eigenschaft
Schwarzes Loch für noch kleinere Radien- wir haben einen mit uns mit wandernden
Ereignishorizont.
Irgendwann haben wir uns soweit entfernt, dass keine Objekte mehr verschwinden.
Es muss also Objekte geben, die an einer Sichtgrenze stehen. Sie bestimmen den
Maximalradius für den die Eigenschaft Schwarzes Loch zu sein gilt - man spricht
auch vom Schwarzschildradius.
Es ist der maximale Ereignishorizont, der auch nach außen für dieses Schwarze
Loch gilt.
Objekte mit dem Abstand 1 Schwarzschildradius, leuchten genau bis 1,5
Schwarzschildradien. Objekte, die nur ein ganz klein wenig weiter stehen,
leuchten hingegen unendlich weit.
Unser Beobachtungspunkt, bis zu dem immer wieder Objekte vor unseren Augen
verschwanden, lag folglich genau bei 1,5 Schwarzschildradien.
Die volle Größe eines Schwarzen Loches vermag ich also erst nach diesem Abstand
zu nennen, vorher habe ich unentwegt kleinere Horizonte hin zum Zentrum.
Man erkennt, dass die Reise eine Theoretische war, denn wenn Licht die Grenzen
nicht zu überwinden vermag, können wir dies natürlich auch nicht.
Bei makrokosmischen Schwarzen Löchern erscheint der Gedanke der
Nichtüberwindbarkeit schwer verständlich;
sie entsteht durch die weiten zu überwindenden Entfernungen gegen die
Gravitation.
Am Ende müsste ich um zu entkommen, auch hier mehr Energie aufbringen, als mein
Raumschiff an materieller Energie besitzt.
Im Unterbeitrag ‚Konsequenzen' wird dies plastisch erklärt.
Wir müssen uns nun die sehr wichtige Frage stellen, warum eigentlich Objekte
innerhalb des Schwarzen Loches vor unseren Augen verschwinden können.
Richtig, weil das Licht wegen der Gravitationswirkung gerade noch so zu uns
fand.
Das heißt, das Licht aussendende Objekt hin zum Zentrum unterliegt einer derart
stärkeren Gravitationswirkung als wir, dass die Differenz dieser beiden dies
exakt bewirkte.
Auf jedes Objekt innerhalb eines Schwarzen Loches wirkt also eine
Gravitationskraft, die indirekt proportional zum Zentrumsabstand ist.
Das Licht besitzt nun quasi als Stempel eine Rotverschiebung, die genau dieser
Gravitationskraft entspricht.
Sie haben vielleicht schon einmal gehört, dass die Einflüsse von
Fluchtgeschwindigkeit und Gravitation auf das Licht identisch und damit nicht
unterscheidbar sind.
Würden Sie einem Astronomen die modernsten technischen Mittel in die Hand
drücken und ihn bitten, er solle Ihnen doch mal die Entfernung dieser Objekte
nennen, die an dieser Sichtgrenze stehen, so würden
Sie eine interessante Antwort von ihm bekommen.
Er würde sagen, dass diese Objekte eine gewaltige Rotverschiebung aufweisen,
und das es die fernsten Objekte überhaupt sind, die
wir kennen - 12 Mrd. LJ.
Sie würden die gleiche Antwort bekommen, wenn wir uns im Schwarzen Loch im
Zentrum unserer Milchstrasse befänden und auf die Sonnen zeigen würden, die hin
zur Singularität gerade verschwänden.
Das bedeutet, dass diese Fehlinterpretation ihre Wurzeln in einer totalen
Ignoranz der gravitativen Rotverschiebung hat, und
völlig unabhängig vom wirklichen Abstand der Objekte existiert. Würden wir uns
also in einem hierarchischen System Schwarzer Löcher befinden, so ist das, in
dem wir uns unmittelbar befinden, verantwortlich dafür, uns eine Unendlichkeit
des Kosmos durch diese Schwellobjekte vorzugaukeln.
Ohne lange Überlegung ist dieser Gedanke der Urknalltheorie in einem Aspekt
bereits überlegen.
Interessierte Leser wissen vielleicht von dem Phänomen, dass die
Fluchtgeschwindigkeit der fernsten Objekte auf wundersame Weise einem Limes,
nämlich der Lichtgeschwindigkeit zustrebt. Man braucht kein Mathe-Ass zu sein,
um zu vermuten, dass asymptotische Prozesse die Auslöser sind.
Nicht die Spur davon ist im Urknallmodell zu finden - es ist eben Zufall.
Wir haben Ihnen gerade eine ganz einfache Erklärung dafür genannt.
Das Licht der Objekte hin zum Ereignishorizont erreicht uns immer schwächer -
rot verschobener.
Unsere technischen Möglichkeiten bestimmen wie weit wir es verfolgen können.
Wegen der quadratischen Abhängigkeit der Gravitation zum Zentrum verläuft der
Schwächeprozess / Prozess der Rotverschiebung / Fluchtgeschwindigkeit immer
schneller und treibt diese Objekte auf die Asymptote, die nur von unseren
technischen Geräten begrenzt wird.
Seinen Höhepunkt findet das Szenario in den Infrarotaufnahmen, da derartige
Objektive tiefer schauen als optische es vermögen. Es ist ein unumstößlicher
Grenzwert, den alle Objekte vor uns, wegen der größeren Nähe zur Singularität,
irgendwann durchlaufen müssen.
Keines dieser Objekte kommt um diese Position herum.
Wir können nun die von vielen Wissenschaftlern angezweifelten großen z
tatsächlich neu interpretieren. Sie sind in allererster Linie das Ergebnis
einer gravitativen Rotverschiebung.
Die Fluchtgeschwindigkeit übt den geringsten Anteil dabei aus.
In unserem Modell schauen wir folglich bei den entferntesten
Objekte nicht in die Vergangenheit, auf die ersten leuchtenden Objekte nach dem
Urknall, sondern auf Objekte, die am Ereignishorizont [also näher zum Zentrum]
unseres gemeinsamen Schwarzen Loches stehen und sich damit dort befinden, wo
wir erst hingelangen - wir schauen in unsere Zukunft.
Die großen z kämen von den Objekten, die lediglich eine ausgezeichnete Position
in Bezug zu unserer Position hin zur gemeinsamen Singularität einnehmen würden.
Bis zu diesem Punkt handelte es sich bei dem von uns konstruierten Szenario
lediglich um ein Gedankenspiel, die Expansion eventuell von der Rotverschiebung
zu trennen.
Nunmehr eröffnen sich aus diesem einfachen Gedanken unglaubliche Möglichkeiten,
bei denen die z-Betrachtung nur der erste Schritt ist.
Welch einfache Deutungen nunmehr unter anderem für das Phänomen der Quasare
oder der positiven kosmologischen Konstante möglich werden, wollen wir später
zeigen.
Bevor wir uns jedoch den einzelnen Konsequenzen dieses Modells widmen, wollen
wir einen Aspekt vorwegnehmen.
Er ist bedeutungsvoll für das Verständnis der Abbildung 1, die das sich
darstellende Szenario in seiner Gesamtheit zeigt. Dieser Aspekt widmet sich
unserem Weltalter.
Wenn wir davon ausgehen, dass, wie gezeigt, die großen z nicht real sind, dann
fällt das entscheidende Kriterium zur Bestimmung unseres Weltalters und damit
auch Ausdehnung weg.
Wie groß sind wir dann? Muss dann der Ereignishorizont, auf den wir in unserer
Theorie schauen, überhaupt der Ereignishorizont unseres Gesamtkosmos sein, oder
gibt es andere Objekte die hierfür in Frage kämen.
Dabei fallen auf den ersten Blick Objekte auf, die als einzige
Größenverhältnisse zwischen Galaxie und Gesamtkosmos aufweisen - die gewaltigen
kugelrunden Leerräume, die Hubbleblasen.
Bekanntlich beobachtet man seit Jahren die makrokosmischen Strukturen wie
Galaxienhaufen, Superhaufen und gigantischen leeren Räume.
Was wäre, wenn diese Leerräume von bis zu 250 Mio. Lichtjahren Durchmesser gar
nicht leer, sondern Schwarze Löcher sind und wir uns
ebenfalls in einer solchen Hubbleblase befinden?
Im Standardmodell konnten die Hubbleblasen keine Schwarzen Löcher dieser
Ausdehnung sein, da das Weltalter von 12 Mrd. Jahren solche gewaltigen Gebilde
ausschloss.
Wenn unsere Hypothese wirklich stimmen sollte, so haben wir es mit einer nahezu
perfekten Tarnung dieser Systeme zu tun:
Durch die geschilderten Eigenschaften eines Schwarzen Loches gibt es zu jedem
Objekt zwangsläufig Objekte, die genau am Ereignishorizont zu ihm stehen und
für die großen z sorgen.
Die großen z dienen aber der Berechnung des Weltalters und das schließt dann
die Existenz ihrer eigenen Produzenten, dieser großen Schwarzen Löcher, aus.
Wir können im Urknallmodell nicht so ohne weiteres mit der Begründung, dass ja
schließlich vor vielen Jahren unser Universum lediglich aus unserer
Milchstrasse bestand und sich dann die fernen Nebel als ebensolche Systeme
entpuppten, einfach eine weitere, höhere Ebene definieren.
Man hat ja schon Probleme, die Entstehung der Galaxien im gegebenen Zeitrahmen
zu erklären.
Mit Wegfall der Zeitgrenze können diese Systeme nun tatsächlich existieren,
insbesondere wenn wir uns an eine Theorie der frühen 80er erinnern, aber dazu später.
Welche Indizien gibt es für diese zunächst recht hypothetisch erscheinende
These?
Ein Indiz sind die Größenverhältnisse dieser Löcher und ihre nahezu perfekte
Kugelform.
Bekanntlich wird die Größe eines Schwarzen Loches durch die Schwarzschildsche
Gleichung beschrieben.
Sie lautet 2GM/c2. G ist die universelle
Gravitationskonstante und c die Lichtgeschwindigkeit. Sie zusammen bilden eine
Konstante, so dass dieser Radius direkt von der Masse des Objektes bestimmt
wird. Sie besagt, dass der Horizont eines Schwarzen Loches bei einem Radius von
3 M Kilometern liegt, wobei M unsere Sonnenmasse ist.
Die Masse unserer Sonne würde demnach ein Schwarzes Loch von 3 Kilometern
erzeugen.
Damit weist diese Theorie eine Besonderheit mit weitreichenden Konsequenzen
auf:
Zwei Sonnen erzeugen bereits ein Schwarzes Loch von 6 Km Radius. Das heißt,
eine Massenverdopplung bewirkt eine Radiusverdopplung und damit eine
wesentliche Volumenvergrößerung des Schwarzen Loches. Damit werden ab einer
bestimmten Größenordnung, solche Systeme immer wahrscheinlicher.
Es gibt deshalb Expertenmeinungen, die es für nicht ausgeschlossen halten, dass
unser Universum [im Standardmodell] ein Schwarzes Loch sein könnte.
Eine kleine Rechnung zur Masseanforderung der Hubbleblasen:
· Ein LJ sind aufgerundet 1013 Km.
·
Eine Galaxie unter Berücksichtigung des
massereichen Halo habe 100 Mrd Sonnen - 1011.
Dieser Wert, der vor einigen Jahren noch mit etwa 8-10 Mrd
beziffert wurde, ist in letzter Zeit stark nach oben korrigiert worden.
Sie würde folglich ein Schwarzes Loch von 3*1011 Km erzeugen.
Dies entspricht etwa 1/30 LJ. Auf die Größenverhältnisse
der Hubbleblasen von 250 Mio LJ Durchmesser
übertragen, kommt man folglich auf eine Masse von 125 Mio
* 30 = 4 Mrd Galaxien. Damit hätte eine Blase etwa 1/60
so viel Masse, wie man zur Zeit unserem Gesamtkosmos
im Standardmodell zuschreibt.
Diese Masse mag im ersten Moment sehr gewaltig erscheinen. Betrachtet man
jedoch die Dichte der Superhaufen, deren Galaxienanzahl in 100 Mio gemessen wird, im Verhältnis zur Blasengröße, so ergibt
sich ein realistischer Wert.
Dies wollen wir ebenfalls mit einer kleinen Rechnung belegen:
·
Der derzeitig größte Superhaufen hat eine
Ausdehnung von 1 Mrd. LJ.
Die sehr geringen Durchmesser dieser Systeme wollen wir auf 12 Mio. LJ
beziffern.
Dann hat das System ein Volumen von 1023 LJ3. Eine Kugel
dieses Volumens hätte einen Radius von 30 Mio LJ.
Nach obiger Rechnung wäre die Masse von 1 Mrd
Galaxien notwendig, damit sie ein Schwarzes Loch wird.
Nach offiziellen Angaben besitzt dieser Superhaufen mehrere 100 Mio Galaxien.
Damit haben wir den Beweis erbracht, dass dieser Superhaufen bei bestehender
Galaxiendichte in Kugelform, tatsächlich im Schwellbereich zum Untsichtbaren läge.
Überlegen Sie nur, wie gut dies alles passt.
Eine Konsequenz aus dieser Überlegung wäre, dass
ein Kosmos, der die Massegrenzen für ein Schwarzes Loch innerhalb des
Gesamtkosmos überschreitet, uns exakt so erscheinen muss, wie wir unseren
Kosmos sehen.
Ein gewaltiger Teil muss dann unsichtbar und kugelrund sein - gefolgt von
sichtbaren Gebieten extrem hoher Galaxiendichte.
Dies ist eine unumstößliche Konsequenz aus den Schwarzschildschen
Gleichungen, mit immer größer werdenden Durchmesser der Schwarzen Löcher, immer
geringere relative Massevoraussetzungen für ihre Existenz zu stellen.
Die Massedichte bestimmt dann ganz genau, wie groß die Löcher von außen sind.
Damit hätten wir zugleich eine Erklärung für die gesuchte dunkle Materie im
Standardmodell. Auch das Verhältnis von 10% sichtbar und 90% unsichtbar
erscheinen als Verhältnis der Haufen zu den Blasen realistisch.
Dass es auch nach außen sichtbare Materie in einem solchen Kosmos geben muss,
geht aus der Tatsache hervor, dass die Materie eines Schwarzen Loches bei genau
einem Schwarzschildradius nicht plötzlich enden kann.
Sobald sie jedoch diese magische Grenze überschreitet, wird sie in alle
Unendlichkeit sichtbar.
Alle in unserem Beitrag gemachten Annahmen treffen solange zu, wie unsere
eigene Position nicht außerhalb 1,5 Schwarzschildradien liegt.
Ansonsten würde uns ein großer Teil des Kosmos blau verschoben erscheinen.
Ein weiteres Indiz, dass es sich bei den Blasen um Schwarze Löcher
handeln könnte, sind die superschweren kosmischen Teilchen, die uns mit 1021
eV erreichen und mit dieser Energie aus maximal 150
Mio. Lichtjahren Entfernung stammen können.
Da die Hubbleblasen bis zu 250 Mio. Lichtjahre Durchmesser haben und man als
Produzenten der Teilchen die Quasare vermutet, würden sich diese Aussagen
decken.
Wir widmen diesen Teilchen noch einen gesonderten Abschnitt.
Die neuen Erkenntnisse noch einmal zusammengefasst:
·
Die beschleunigte Bewegung auf einen Punkt in
Verbindung mit der sich offenbarenden Weltlinie schaffen im Umfeld eines
gewaltigen Schwarzen Loches [bis 1,5
Schwarzschildradien] Bedingungen, die einem expandierenden Kosmos täuschend
ähnlich sind. Einzig die großen z sind in ihm falsch.
·
Objekte am Ereignishorizont eines Schwarzen
Loches vermögen gegenwärtige Probleme der Kosmologie gut zu erklären.
·
Erste Kandidaten für den Ort dieses
Ereignishorizontes sind die Hubbleblasen.
·
Wird die notwendige Massekonzentration, die
für die Bildung von Schwarzen Löchern notwendig ist, innerhalb des
überschaubaren Kosmos erreicht, so sehen wir ein Bild, was genau so aussieht,
wie dass was wir sehen: Kugelrunde unsichtbare Gebiete, in enger Folge zu
sichtbaren Superhaufen, die Massekonzentrationen aufweisen, die im
Schwellbereich zum Unsichtbaren liegen. Sie sind die " Spitze des
Eisberges ".
Abbildung 1 zeigt in seiner Gesamtheit die geschilderte Situation.
1.
Singularität unseres Systems.
2. Schnittpunkt unserer Weltlinie, Objekt mit max. z -
man sieht, wie nahe es liegt (100 Mio. Lichtjahre). Große z sind wegen des steigenden
gravitat. Anteiles keine Entfernungen sondern
Eintauchtiefen in unseren Ereignishorizont.
3. Unsere Weltlinie.
4. Gebiete der "fernsten" wahrgenommenen
Objekte, mit den größten z. Infrarot-
5. Sichthorizont des gegenwärtigen VLT und des Hubble-
6. Schmale Scheibe zwischen uns und der Weltlinie, die
blau verschobene Objekte zulässt. Ihre Neigung nach vorn wird von unserer
Geschwindigkeit und der Lichtgeschwindigkeit bestimmt. [Andromeda].
7. Das sind wir. Unsere Position ist willkürlich hier
gezeichnet. Sie kann auch innerhalb des Schwarzen Loches sein. Der
Ereignishorizont ist in Abhängigkeit von unserer Position zu sehen.
8. Schwarzschildradius [Horizont] unserer Hubbleblase.
9. Alle Objekte streben beschleunigt auf die Singularität
zu [pos. kosm. Konstante]. Dabei sieht jeder den
anderen rot verschoben - den hinter einem liegenden, weil er langsamer ist und
den vor einem liegenden, weil er schneller ist.
10. Ferne Hubble-
11. Galaxienhaufen und Superhaufen, sie "kochen"
wegen der enormen grav. Einflüsse aus den Blasen.
12. 1,5 Schwarzschildradien - begrenzt das Gebiet, das
einem expandierenden Kosmos täuschend ähnlich ist
13. Lokale Gruppe
4. Was kann
diese Theorie erklären?
Welche Probleme löst sie?
Was müssen wir neu interpretieren?
Von dieser veränderten Betrachtung der Rotverschiebung sind nun
vor allem die Quasare betroffen.
Unserer Theorie zufolge handelt es sich hierbei lediglich um in den Ereignishorizont
eintauchende Galaxien.
Bei Galaxien ohne einen aktiven Kern, strahlen Kern und Galaxienscheibe etwa im
gleichen Spektralbereich. Folglich verschwinden diese Objekte auch gleichzeitig
im infraroten Spektrum - es handelt sich hier um die bereits gesichteten
infraroten Objekte ohne sichtbaren Partner.
Anders aber bei Galaxien mit einem aktiven Kern, den Seyfertgalaxien.
Hier verschwindet zunächst die Galaxienscheibe ins Infrarote.
Der Kern, der viel Energie im Gamma- und UV-Bereich ausstrahlt, leuchtet durch
die Rotverschiebung des Lichtes jedoch noch tief in den Ereignishorizont
hinein, entsprechend des Spektrums seiner Energieabgabe, und erscheint uns als
Quasar. Abbildung 2 [Große Durchmusterung nach hellen Quasaren] stimmt mit
dieser Behauptung genau überein und soll dazu dienen, noch einige Punkte in
Zusammenhang mit Quasaren genauer aufzuzeigen.
Die Graphik zeigt, wie sich die Leuchtkraftfunktion der Quasare mit der
Rotverschiebung ändert.
Die Markierungen auf den Achsen dieses doppeltlogarithmischen Diagramms
entsprechen jeweils einem Faktor zehn in der Leuchtkraft beziehungsweise in der
räumlichen Quasardichte.
Aus jeder Kurve kann man für einen bestimmten Bereich der Rotverschiebung z die
Dichte der Quasare ablesen, die heller sind als eine bestimmte Leuchtkraft.
Diese extreme Abhängigkeit zwischen den z und der Leuchtkraft, die speziell für
die großen z die Quasare erst zu diesen exotischen Gebilden macht, gilt als
eines der Wunder im Standardmodell.
Einige Fragen und Antworten zu diesem Diagramm aus unserer Sicht:
Warum wird die log. Häufigkeit der Quasare von kleinem zu großem z immer geringer?
Es muss immer relativ schwache Objekte einer
z-Gruppe geben, die zu schwach sind, um auch noch in der nächsten Gruppe zu
leuchten.
Das heißt, die Anzahl derer, die die Kraft haben, auch noch bei z>3 zu
leuchten - es sind die extrem aktiven Kerne, mit der größten Aktivität im
Ultraviolett- und Gammaspektrum - ist verschwindend gering.
Warum wächst die Leuchtkraft von kleinen z zu größeren z exponentiell an?
Die durch z ausgewiesene Distanz der Objekte am
Ereignishorizont gibt nicht die wirkliche Entfernung wieder. Die Entfernung
bestimmt maßgeblich die Leuchtkraft.
Der Fehler ist wegen der quadratischen Abhängigkeit von Gravitation zum
Zentrumsabstand exponentiell.
Unsere Theorie sagt, die Objekte stehen gar nicht weit voneinander - besonders
nicht bei den großen z - und es gibt in Wirklichkeit keinen
Leuchtkraftunterschied.
Warum werden die Kurven von kleinem zu großem z immer flacher?
Anmerkung: wenn wir die x-Achse nicht log.
darstellten, würden sie extrem flacher. Entscheidend ist auch hier die expon. Veränderung dieser falschen grav.
Rotverschiebung. Damit steigt auch der Fehler expon.
an und ist zwischen z=3,0 bis 3,4 wesentlich größer als beispielsweise bei
z=0,2 bis 0,5.
Damit muss z=3,0 bis 3,4 die flachste Kurve
haben. Der linke Teil der Kurve wird durch die jeweiligen kleinen z und der
rechte Teil der Kurve durch die großen z einer Gruppe gebildet.
Abbildung 3a (rechts) zeigt alle Quasare in einem Dichte- Entfernungs- Diagramm. Die Quasardichte ist natürlich dort am größten, wo alle Quasare, egal zu welchem z gehörig, noch leuchten können. Sie nimmt dann durch die Auswirkungen des Ereignishorizontes auf die z rapide ab. Folglich müsste diese Kurve laut unserer Theorie, der Kurve, die einen Ereignishorizont zeichnet, recht ähnlich sein. Der rechte Teil der Kurve zeigt nur noch die Quasare mit den größten z. Im unsicher gekennzeichnete Bereich wird man laut unserer Theorie keine Quasare finden, da die Objekte noch als Galaxien sichtbar sind. Abbildung 3b (links) zeigt die Raumkrümmung in Gegenwart eines Schwarzen Loches. Schauen Sie doch nur, wie ähnlich sich diese beiden Kurven sind.
Dieser Abschnitt besitzt nicht die große
Bedeutung für das Gesamtverständnis. Er untersucht die Rot/Blau-Verschiebung
innerhalb eines Schwarzen Loches ausschließlich unter Berücksichtigung der
Fluchtgeschwindigkeiten [und nicht der gravitativen
Komponente] der Objekte untereinander. Betrachten Sie es als kleine Überlegung,
dass man innerhalb des Sichtfensters eines Schwarzen Loches wirklich alle
Objekte rot verschoben sieht.
Wie in Abbildung 1 ersichtlich, gibt es einen Raum, in dem eine
Blauverschiebung von Objekten möglich ist. Es ist eine Scheibe, die von unserer
Position in einem ganz schwach nach vorn geneigten Winkel bis zur Weltlinie
verläuft. Dieser Winkel resultiert aus unserer Eigengeschwindigkeit im
Verhältnis zur Lichtgeschwindigkeit.
Es sind Objekte, die näher zum
Ereignishorizont liegen als wir und deren Licht uns erreicht, wenn wir diesen
Abstand zur Singularität passieren. Genau dann dürfte weder Blau-noch
Rotverschiebung auftreten. Ihr Licht erscheint uns dann jedoch um eine geringe
tangentiale Komponente, wie Abbildung 4 (links) verdeutlicht, blauverschoben. Es handelt sich, wie man sich leicht
vorstellen kann um ein äußerst schmales, fast schon theoretisches Gebiet. Die
Wahrscheinlichkeit, einen Kandidaten in diesem auserwählten Gebiet zu besitzen,
ist jedoch in unserer Nähe noch am größten. Somit könnte Andromedas
Blauverschiebung eventuell diesen Ursprung haben. Die nebenstehende
Abbildung 5 veranschaulicht die Auswirkung der Entfernung auf die
Lichtablenkung.
4.3. Positive kosmologische Konstante
In unserem Modell gibt es keine Antigravitation. Der grav. Rotverschiebungsanteil und die Beschleunigung zum
Zentrum sind die Auslöser dieser Fehlinterpretation des Urknallmodells.
Damit dies verständlich wird ein Beispiel:
Angenommen wir speicherten das Spektrum eines Objekt, dass sehr tief im
Ereignishorizont unserer Blase steht und deshalb [nicht wegen der Fluchtgeschw. sondern der extrem stärkeren grav. Komponente] eine extreme Rotverschiebung ausweist, hochauflösend in einem Computer. Angenommen, wir würden
dieses Experiment 1 Jahr später wiederholen und das Objekt hätte seine Position
nur ein klein wenig in Richtung Zentrum verändert, so muss dies wegen des
quadratischen Anstieges der gravitativen Komponente
gewaltige Folgen auf die Rotverschiebung haben. Es ist möglich, dass die
Differenz sogar am Computer bereits messbar wäre.
Das Urknallmodell ordnet nun den Rotverschiebungen Entfernungen zu und kommt zu
dem Ergebnis, dass sich unser Objekt in einem Jahr um Mio
LJ entfernt haben muss. Man überlegt und sagt: "Es handelt sich wegen der
Rotverschiebung um unsere ältesten und entferntesten
Objekte überhaupt und die erhöhen in einem Jahr derart dramatisch ihre
Rotverschiebung? Ja dann beschleunigen die ja in dieser Frühphase auf ungeahnte
Weise. Beschleunigung heißt im Urknallmodell aber gegen die Gravitation
gerichtet, also Antigravitation. Wo soll denn in dieser frühen Phase, als die
Objekte noch sehr dicht standen und folglich eine extreme Rückhaltekraft
[Gravitationskraft] zum Zentrum herrschen müsste, diese Antigravitation
herkommen? Außerdem fällt ja dann unsere Galaxienentstehungstheorie.
Für die benötigen wir ja gerade für die Frühphase einen langsamen Beginn [siehe
Abb.6].
Deshalb haben wir ja den Antigravitationsgedanken neu belebt, um dies zu reparieren.
Und nun tut er uns dieses an, er kehrt sich gegen uns und verpasst unserer
Theorie den Todesstoß".
Die primäre Ursache dieser Fehldeutung, die zur Wiederbelebung des
Antigravitationsgedankens führte, ist also der gravitative
Rotverschiebungsanteil im Spektrum der Objekte.
Er kennt im Urknallmodell keinen Auslöser und folglich existiert er dort auch
nicht.
Er wirkt aber nicht nur auf die eben gezeigte dramatische Weise, bei Objekten,
die bereits am Ereignishorizont stehen, sondern auf alle anderen Entfernungen
entsprechend schwächer.
So kommt es zu der Fehldeutung der Supernovaebeobachtungen,
die als Indiz für die Richtigkeit des Antigravitationsgedankens angesehen
werden.
Gegenwärtig untersucht man Supernovae in entfernten Galaxien und misst ihre
Leuchtkraft.
Dabei stellt man fest, dass sich die Fluchtgeschwindigkeit in der Zwischenzeit
vergrößert haben muss - sonst müssten sie schwächer leuchten.
Die Leuchtkraft ist für die aktuelle Rotverschiebung und davon abgeleiteten Entfernung zu groß, also kann die aktuelle
Rotverschiebung nicht immer geherrscht haben, sie muss früher kleiner gewesen
sein.
In unserem Modell haben wir es bei der zu starken Leuchtkraft der Supernovae,
der Quasare und auch der entferntesten Gammablitzen
mit ein und dem gleichen Phänomen zu tun.
Nur bei den nahen Supernovae erklärt man es mit der Antigravitation, während
man bei den Quasaren und Gammablitzen an den utopischen Energieausstößen
festhält.
·
Leuchtkraft der Quasare
·
Energieausstoß der fernsten Gammablitze
·
zu stark leuchtende Supernovae
·
zu stark leuchtende Cepheiden
bzgl. der Rotverschiebung der Galaxien, in denen sie stehen - [noch nicht
erkannt, muss aber lt. unserer Theorie so sein] haben eine Ursache, mit einer
Intensität, die von der Entfernung abhängt
Da in unserem Modell der grav. Rotverschiebungsanteil
der Auslöser für die unterschiedliche Schwere der 3 Fehler ist, und dieser
Anteil quadratisch mit Annäherung zum Zentrum steigt, muss das Urknallmodell in
den kommenden Jahren zu dem Beobachtungsergebnis gelangen, dass die
Antigravitation proportional zur Rotverschiebung der Objekte ist.
Demzufolge wäre sie in unserer Nähe noch am kleinsten.
Diese Erkenntnis widerspricht genau den Erwartungen, die man an die
Antigravitation knüpft.
4.4. Hochenergetische kosmische Strahlung
Mit der Anlage AGASA (Akeno
Giant Air Shower Array)
wurden ultraenergetische Partikel in der kosmischen Strahlung registriert:
Teilchen mit Energien bis 1021 eV. Die
Messungen von AGASA lassen auch Rückschlüsse auf die Herkunft der Partikel zu.
Denn Teilchen mit Energien über 5*1019 eV wechselwirken mit Photonen der kosmischen
Hintergrundstrahlung. Durch die Wechselwirkung verlieren die Partikel nach und
nach einen Teil ihrer Energie. Die Greisen-
Sie können daher keinen fernen Ursprung haben
als höchstens 150 Millionen Lichtjahre. In der Rutgers University in New Jersey
und im Max-
Nun haben wir aber im Abschnitt Quasare gezeigt, dass sie in unserem Modell
nichts anderes sind, als in den Ereignishorizont eingetauchte Galaxien.
Entweder die Prozesse in den Kernen der Galaxien ermöglichen diese Teilchen
bereits, oder sie müssen anderen Ursprungs sein.
Bekanntlich beobachtet man seit einigen Jahren die rätselhaften
Gammastrahlungsblitze. Einige Kandidaten entwickelten für sehr kurze Zeiträume
soviel Energie, dass man nicht ausschließlich die Kollision von
Neutronensternen sondern sogar gigantischer Schwarzer Löcher, wie man sie in
den Galaxienzentren vermutet, als Ursprung betrachtet. Diese Vermutung beruht
zwar wieder auf dem gerade geschilderten Entfernungsfehler, aber trotzdem
bieten sie sich als Quelle dieser Teilchen an.
Dass auch sie Teil unserer eigenen Hubbleblase sind geht aus ihrer isotropen Verteilung hervor - besonders die extrem
Energiereichen "vom Rande der Welt" sind ebenso wie die Quasare
völlig gleich am Firmament verteilt. Wir werden in Abb. 10b zeigen, dass diese
Isotropie das Ergebnis extremer Lichtablenkung in Schwarzen Löchern ist.
Damit hätten wir zwar als Kandidaten der hochenergetischen Strahlung die
Quasare etwas verdrängt, hätten aber einen anderen wahrscheinlichen
Produzenten, der den geforderten Maximalabstand von 150 Mio. Lichtjahre
ebenfalls einhält.
4.5. Ähnlichkeit ferner Fotos aus verschiedenen Himmelsrichtungen
Wie aus Abb. 1 ersichtlich, ist das Gebiet der großen z sehr
klein und wird mit Verbesserung der Technik und der Ermöglichung noch tieferer
Blicke immer kleiner.
Folglich hätten wir in unserem Modell bei den
Aufnahmen des Hubble-
Sie werden sagen: "Ja, aber die Objektdichte, wissen Sie eigentlich, dass
man entzückt war von der Objektdichte der Tiefenphotos? Wie dicht müssen die
denn in Ihrem kleinen Ereignishorizont erst stehen, wenn die Rundumprojektion diese Fülle liefert?".
Das haben Sie gut erkannt und ist ein berechtigtes Gegenargument. Unsere
Theorie funktioniert nur, wenn unser Blick wirklich tief hineinreicht in das
Zentrum unserer Blase. Wir benötigen dort in der Tat eine gewaltige
Objektdichte. Es scheint, wie wenn die in den Galaxien beobachtete gewaltige
Häufung in diesen Systemen ihre Fortsetzung finden muss. Wir brauchen dieses
extrem massereiche Zentrum in doppelter Hinsicht. Um die Masse von 4 Mrd.
Galaxien in einem System von 250 Mio LJ
unterzubringen, benötigt man ein derartiges ausgeprägtes Zentrum ebenfalls.
Bedenken Sie die Objektdichte in den Zentren vieler Galaxien.
Dies und noch mehr benötigen wir für die Zentren der Hubbleblasen.
Raum ist genügend gegeben und ich würde eine Theorie, die so viel zu erklären
vermag, deshalb nicht vorschnell verwerfen.
Denken Sie auch ein wenig über unseren noch zu schildernden Raumdichtegedanken
nach.
Auf jeden Fall erklären wir mit unserer Theorie ein gegenwärtiges kaum lösbares
Problem der Urknalltheorie.
Auf allen Tiefenphotos haben wir, egal aus welchen
Richtung aufgenommen, immer nur das identische Raumgebiet photographiert.
Deshalb sind die Aufnahmen so ähnlich. Wir sind durch die Eigenschaften des
Lichtes innerhalb eines Schwarzen Loches von diesem Bild eingehüllt.
Diese Eigenschaften eines Schwarzen Loches sichern die Isotropie und nicht wie
unser Ereignishorizont in Abb.1 erwarten lässt, ein völlig richtungsabhängiges
Ergebnis.
Einzig die großen Strukturen der Superhaufen dürften in einem kreisrunden
Raumgebiet, dass zur Singularität zeigt, nicht
sichtbar sein.
Bzgl. der extremen Lichtablenkung wollen wir noch eine Überlegung anstellen.
Bekanntlich gibt es auf der Erde für jedes Objekt innerhalb einer erreichbaren
Maximalentfernung 2 Trefferkurven.
Man spricht auch von dem Haubitzen- und Kanonenschuss. Der eine liegt oberhalb
und der andere unterhalb der optimalen Flugkurve, die den weitesten Schuss
verheißt.
Da sich das Licht innerhalb 1,5 Schwarzschildradien ebenso verhält und in
Kurven zurück findet, könnte dies bedeuten, dass das Licht von:
·
Objekten, die genau auf unserer Weltlinie
liegen, uns auf einem optimalen Weg gerade so erreicht. Folglich müssten diese
Objekte uns scharf und einmalig erscheinen.
·
Objekten, die fast auf der Weltlinie bzw. am
Ereignishorizont liegen, müsste es 2 sehr nahe Lichtkurven, eine etwas
unterhalb und eine etwas oberhalb der Optimallinie geben.
Folge: diese Objekte müssten uns als Doppelbilder erscheinen und mit
Verbesserung unserer Technik und damit verbundenen immer tieferen Blick immer
näher zusammenrücken, bis sie als einmaliges verschliertes
Objekt erscheinen.
Die Doppelbilder müssten für gleiche z richtungstreu sein. Betrachten Sie unter
diesem Gesichtspunkt einmal die Tiefenphotos des VLT oder Hubbleteleskopes,
wie unsere obige Abb. 8b oder auch die nebenstehende Abbildung [Spektrum der
Wissenschaft März 99]. Alle zeigen sie diese sonderbaren Paarbildungen mit
gleicher Lichtstärke und auch favorisierter Richtung. Sind dies nicht ganz
starke Argumente für unsere Theorie? Wir leiteten aus ihr dieses Phänomen ab
und finden es bereits auf den ersten Photos, die wir diesbzgl.
betrachten, bestätigt. Auch sollte es leicht möglich sein, markante Kandidaten
mit optischen Auffälligkeiten, die dann in beiden Bildern auftreten, zu finden.
Das Licht eines Objektes erreicht uns auf zwei Kurven. Das Objekt in der
früheren Phase ist mit der weiteren Lichtkurve gezeichnet. Das Objekt in der
späteren Phase ist mit der kürzeren Lichtkurve gezeichnet. Das Licht beider
Kurven trifft zeitgleich bei uns ein [t0+t1]. Auf einem Photo erscheinen uns
die Objekte nebeneinander. Die gezeichnete optimal
Kurve würde uns bei Objekten, die genau auf der Weltlinie stehen, treffen.
Ob es sich
jeweils tatsächlich um Dubletten handelt, kann natürlich nur eine Untersuchung
der Rotverschiebung klären. Sie müsste für die jeweiligen Paare nahezu
identisch sein. Natürlich werden sich viele Dubletten des ersten Blickes als
völlig losgelöste unabhängige Objekte erweisen.
Es müsste gelten: Je größer die z, desto geringer der Abstand zwischen den
Objekten. Ferner müssten wir davon ausgehen, dass die Richtung ebenfalls in
Abhängigkeit von den z zu sehen ist [sicher vollführen wir eine spiralende Bewegung].
Bei Objekten unserer kosmischen Nähe müsste es perfekte Doppelbilder geben,
weit voneinander entfernt, extrem unterschiedliches Alter zeigend und demnach,
wegen der extremen Wegesunterschiede der beiden Lichtbahnen, nicht so ohne
weiteres als Dublette zu erkennen. Es ist, wie wenn eine Haubitze ein extrem
nahes Ziel bekämpft und einen ganz steilen Abschusswinkel wählt, während eine
Kanone das Ziel fast genau anpeilt. Beide Kurven sind weit von der optimalen
Kurve, die den weitesten Schuss verheißt, entfernt.
Man kann nun die Frage stellen, wo das Doppelbild von markanten nahen Galaxien
wie Andromeda ist. Bei dieser Überlegung muss man berücksichtigen, dass einige
100 Mio LJ vergehen können und somit ein weitaus fernerer
Kandidat das Doppelbild sein kann. Objekte die weiter als 1,0
Schwarzschildradien stehen, werfen überhaupt keine Doppelbilder, sodass wir bei
einer eigenen Position größer 1 Schwarzschildradius
auch von unseren Nachbarn nichts erhalten würden. Sicher sind nur die
Doppelbilder von den Objekten am Ereignishorizont, denn der muss innerhalb des
Radius liegen.
Noch einmal zu Andromeda: Ein viel interessanterer Kandidat als Andromeda ist
jedoch unsere eigene Milchstrasse. Auch von ihr muß
es eine Lichtkurve geben, die mit weitem Radius zurückfindet - eine ferne
Galaxie von vielleicht 100 Mio LJ.
"Aber dann könnten wir ja mit Überlichtgeschwindigkeit in unsere eigene
Vergangenheit reisen".
Könnten wir nicht. Denn auf diesem Leitstrahl würden wir durch die Überlichtgeschwindigkeit
extrem schnell an Zeit aufholen.
Trias,Jura,Kreide und kurz
vor unserer Ankunft würden wir unseren eigenen Start sehen.
Schließlich kämen wir nach unserem Start an. Nichts hätten wir gekonnt.
Es ist eben nur ein Bild aus der Vergangenheit, nichts reales mehr. Aber
trotzdem riesige Aussichten.
Den Grundgedanken noch einmal formuliert:
Ein Objekt sendet in alle Richtungen homogen Licht aus. Ein Teil des Lichtes
erreicht uns. Dies müsste eigentlich 2 Kurven betreffen.
Diesen Lichtbahnen und der in Abb.1 erwähnten isotropen
Sicht unseres Ereignishorizontes, widmen wir uns in der Abb.10b.

A: das sind wir.
B: unsere Weltlinie
C: unser Ereignishorizont
D: Mikrowellenhintergrund [3°Kelvin] - unser kosmischer Ofen
E1 / E2,E3: Objekt E1 und wo wir es sehen
F1 / F2,F3: Objekt F1 und wo wir es sehen
G Licht von einem extrem "entfernten" Objekt, dass nur noch von
Infrarotkameras erfasst werden kann.
H Objekt außerhalb unserer Weltlinie. Sein Licht kann uns nicht erreichen.
I1, I2, I3 Objekte, die genau auf unserer Weltlinie stehen
I4 Objekt in der Nähe unserer Weltlinie
Durch die Lichtablenkung sehen
wir in alle Richtungen Isotropie. Damit präsentiert sich uns ein Kosmos, der
ganz anders aussieht, als man durch die einseitige Lage des Ereignishorizontes
und der Begrenzung durch die Weltlinien vermutet. Diese Isotropie kann das
Standardmodell nur schwer erklären. Lediglich die fernen Hubbleblasen sollten
nicht rundum sichtbar sein. Ihr Licht [ist in dieser Abb. nicht mit
eingezeichnet] dürfte in einem kreisrunden Raumgebiet, dass zur Singularität
liegt, nicht sichtbar sein. Eine Beobachtung mit modernen Teleskopen in alle
Himmelsrichtungen, müsste zu dem Ergebnis kommen, dass diese gewaltigen Gebilde
nicht isotrop verteilt sind - ja in einem kreisrunden
Gebiet fehlen.
Verweisen wollen wir an dieser Stelle auf den Abschnitt
"Konsequenzen", in dem zur Isotropie weitere Überlegungen angestellt
werden.
Wir wollen nun die Abb. 10b näher untersuchen.
Anhand der Skala sieht man, dass der Entfernungsfehler exponentiell steigt.
Objekte der großen z stehen in Wirklichkeit nicht mehr weit voneinander.
In diesem Zusammenhang werden sich Astronomiefreunde vielleicht an einen
interessanten Streit im Lager der Astronomen erinnern.
Vor einigen Jahren stritten sich Astronomen über die Entfernung zweier laut
Rotverschiebung weit entfernter Objekte.
Die einen behaupteten, die Objekte müssen in Beziehung zu einander stehen, da
sie markante Merkmale aufweisen, die eindeutig durch die Einflussnahme des
Partners entstanden sein müssen.
Die andere Gruppe verwies auf die Rotverschiebung und das dies nicht sein kann.
Hier haben sie gerade die Antwort auf dieses Phänomen gelesen - die Objekte
standen am Ereignishorizont, wo kleinste Entfernungsdifferenzen zu markanten
Unterschieden in der Rotverschiebung und Entfernungsinterpretation führen.
Eine Konsequenz daraus ist auch, dass das fertig gestellte VLT vielleicht
wesentlich bessere Aufnahmen von den entfernten makrokosmischen Strukturen erlauben
wird, innerhalb unserer Blase jedoch, wegen des quadratisch wachsenden Fehlers
der Rotverschiebung und einhergehender Lichtschwäche der Objekte, gar nicht
viel weiter als gegenwärtige Technik blicken wird.
Die gemessene Rotverschiebung jedoch wird für eine Sensation sorgen.
Man wird sie auf das gegenwärtigen Modell übertragen
und damit zu einer gewaltigen bisher unerreichten Entfernung gelangen.
Die Objektanzahl wird trotz des geringen realen Entfernungszuwachses riesig
sein - wir nannten in unserem Beitrag schon die Gründe.
Die sich ergebenden gewaltigen Entfernungsdifferenzen sind sicher ein Punkt,
die der Leser unserem Bericht anlastet:
Wie kann man ein Objekt, dass gerade mal max. 100 Mio. LJ entfernt steht, im
Standardmodell eine Entfernung von Faktor 100 = 10 Mrd. LJ zuordnen?
Wie kann man einen so großen Fehler machen?
Der Einfluss der Gravitation auf das Licht ist nicht nur nicht unterscheidbar
von der Rotverschiebung durch wirkliche Fluchtgeschwindigkeit, sondern er wirkt
viel stärker und steigt quadratisch an.
Gerade dieser gewaltige Fehler ist die Wurzel der Ungereimtheiten im
Standardmodell.
Genau deshalb haben die Quasare diese scheinbare gewaltige Leuchtkraft, [weil
die Entfernung nicht stimmt] , die auch noch exponentiell mit der Entfernung
[Größe der falschen z] stetig steigt, deshalb der Fehler mit der GKZ-Grenze, deshalb dieser sonderbare Limes der
Fluchtgeschwindigkeit gegen exakt c.
Auch ein Teil der beobachteten Gammablitze sollten von diesem Fehler betroffen
sein - nämlich die vom Rand der Welt, die, der Leser ahnt es schon, natürlich
wieder die absoluten Spitzenreiter der Energieabgabe sind.
Unser gezeichneter Ereignishorizont ist ein technischer Horizont. Mit
Verbesserung unserer Aufnahmetechnik entfernt er sich immer mehr von uns.
Das Licht der Objekte, die dort stehen, erreicht uns extrem schwach - extrem
rot verschoben.
Seine theoretische Grenze bildet das Schnittpunktobjekt [2] der Abb.1. Der
Ereignishorizont ist deshalb gewölbt, weil das Licht von Objekten, die radial
zur Singularität liegen, uns lichtstärker erreichen kann. Ihr Licht vermag uns
auf einer Geraden zu erreichen.
E1, E2 und E3
E1 zeigt ein Objekt, dass sich auf dem gegenwärtigen
technischen Ereignishorizont befindet.
Sein Licht erreicht uns auf 2 Bahnen, die beide bereits sehr nahe an der
Optimalkurve für Maximalentfernung liegen.
Andere Lichtbahnen des Objektes können uns nicht mehr erreichen.
Wir sehen das Objekt dort, wie die Lichtkurven uns erreichen.
Da die beiden Kurven sehr nahe beieinander liegen und sich mit weiterer
Entfernung der Optimalkurve immer mehr annähern, sind auch ihre
Lichteinfallswinkel sehr nahe.
Durch die großen z interpretieren wir ihre Entfernung total falsch - wir
denken, sie stehen am Rand der Welt. E2 und E3 zeigen, wo wir die Objekte
sehen.
Es ist die Gravitation hin zur Singularität, die genau den gleichen Einfluss
auf das Licht ausübt, wie Geschwindigkeitsdifferenz [Dopplereffekt].
Das Standardmodell sagt, die Urgalaxien haben die großen z, weil der Raum viel
kleiner war.
Das Licht stammt aus dieser Zeit und erscheint uns deshalb heute extrem rot
verschoben.
Dieser im Standardmodell richtig interpretierte Sachverhalt liegt bei uns auch
vor - nur eben vorzeichenverkehrt. Der Raum wird hin
zur Singularität dichter.
F1, F2 und F3
Das ganze Gegenteil zeigt das Beispiel F1, F2 und F3. Hier führen die richtigen
z zu einer annähernd richtigen Entfernungswiedergabe.
Ja, hier ist sogar das Gegenteil möglich. Hier kann es Objekte geben, die etwas
weiter entfernt liegen, als wir sie lt. Rotverschiebung interpretieren.
Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass die lokale Gruppe nicht in Richtung
Singularität zeigt, sondern sich in so einem Bereich erstreckt.
Damit könnte Andromedas Blauverschiebung tatsächlich die weiter oben geschilderten
Ursachen haben.
Dies würde aber auch bedeuten, dass diese Gruppenmitglieder in Wirklichkeit
etwas weiter entfernt stehen und eventuell die ganze Gruppe in der ausgeprägten
Form, wie wir sie sehen, ihre Existenz der Lage innerhalb der Blase verdankt.
Damit meinen wir, der Entfernungsbruch zu benachbarten Systemen ist in erster
Linie ein Richtungsbruch zur/von der Singularität.
G
zeigt ein Objekt, was sich kurz vor dem Eintauchen in unseren
Mikrowellenhintergrund befindet.
Es ist ein Objekt, dass nur noch die Infrarotkameras [zB. CAT] erfassen - sie setzen sich mit ihrem Licht nur
noch minimal von dem einheitlichen 3°K Brei des Mikrowellenhintergrundes ab.
Aus der Gesamtabbildung geht hervor, dass durch die extremen Lichtablenkungen
wir unseren Ereignishorizont nicht dort sehen, wo er steht, sondern rundum.
Genau dies trifft nun natürlich auf den tiefer liegenden Mikrowellenhintergrund
auch zu.
Die Isotropie dieses Infrarothorizontes jenseits des optischen Horizontes, das
ist in unserer Theorie die aus allen Richtungen wahrgenommene 3°K-Quelle.
Damit werden auch die kleinsten Unregelmäßigkeiten plausibel - Quasare mit
extremster Rotverschiebung, für optische Teleskope bereits längst verschwunden.
H
zeigt ein Objekt jenseits unserer Weltlinie. Sein Licht hat auch mit der
Optimalkurve keine Chance uns zu erreichen - wir können es nicht sehen.
I1, I2 und I3
liegen genau auf unserer Weltlinie. Es gibt nur eine Lichtbahn [die
Optimalkurve], die uns erreicht.
Die Objekte erscheinen uns einmalig und scharf. Objekte, wie I4, die sich in
der Nähe befinden, erscheinen uns wegen der fast identischen 2 Kurven verschliert.
Man erkennt, dass die technische Grenze, verschlierte
Objekte bzw. sehr enge Doppelbilder zu photographieren, nur für unseren Ereignishorizont,
nicht jedoch für den näheren Bereich der Weltlinie gilt. Dies unterscheidet
diese beiden Linien beträchtlich.
Die eine existiert wegen der extremen Lichtablenkung innerhalb eines Schwarzen
Loches, die andere maßgeblich wegen der extremen Lichtschwächung durch
Rotverschiebung hin zur Singularität.
Der Übergang ist natürlich fließend. Letztlich ist es eine Funktion des
Abstandes zur Singularität, wie stark die Weltlinie ebenfalls von der gravitativen Rotverschiebung betroffen ist.
Auch möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Begriffe
"Weltlinie" und "Ereignishorizont" in anderen Beiträgen
anders interpretiert sein können.
Man sieht aber anhand der Abb.10b, dass es Sinn macht zu unterscheiden. Unter
dem Gesichtspunkt der Sichtgrenze kann man natürlich die Weltlinie auch einen
Ereignishorizont nennen.
Diesen Abschnitt wollen wir mit einer wichtigen Erkenntnis abschließen. Sie
betrifft die Konsequenzen unserer Überlegungen auf die wirkliche Objektdichte.
Denn bis jetzt müssen wir uns von Kritikern einen berechtigten Vorwurf gefallen
lassen, der da heißt:
Wenn wir uns wirklich - wie Sie schreiben - in einem Schwarzen Loch dieses [für
4 Mrd Galaxien] geringen Durchmessers befinden, wo um
uns herum ist dann die Objektdichte, die dies bewerkstelligt? Wir sehen sie
nicht.
Also kann Ihr Grundgedanke, so interessant diese andere Sicht als
Gedankenexperiment auch sein mag, doch nicht stimmen.
Nun, die Antwort liegt in diesem Abschnitt verborgen:
Unsere Abb. 10b zeigt, dass wir zur Zeit Objekte bis
100 Mio LJ Entfernung auf bis zu 12 Mrd. LJ
projizieren. Filterten wir den falschen, gravitativen
Rotverschiebungsanteil heraus, so dass nur der Anteil aus wirklicher
Fluchtgeschwindigkeit verbliebe, erhielten wir zumindest eine Bezugsgröße für
den realen Abstand.
Dann würden wir sehen, wie dicht, auch um uns herum, die Objekte wirklich
stehen.
Damit haben wir einen bedeutenden Teil der Massekonzentration, die wir für
unser Schwarzes Loch benötigen - um ein gewaltiges Massezentrum, noch ausgeprägter
als wir es von den Galaxien kennen, kommen wir aber trotzdem nicht herum.
Wir sind mittendrin, mit einer Objektdichte, die mindestens der der Superhaufen
entspricht.
Der falsche gravitative Rotverschiebungsanteil wirkt
so, wie wenn wir verkehrt herum durch ein Fernglas gucken.
Bei nahen Objekten erhalten wir einen kleinen Entfernungsfehler, der dann bei
entfernten Objekten riesige Ausmaße annimmt.
Durch die quadratische Änderung der gravitativen
Rotverschiebung, deckt auch die falsch interpretierte Entfernung das komplette
Entfernungsspektrum ab.
Damit projizieren wir rundum "Störenfriede", nicht nur ans Ende der
Welt, sondern auch im gesamten Entfernungsbereich.
Die einzelnen gefundenen Galaxien innerhalb der Blasen, wie im Bootes-Leerraum
sind derartige Kandidaten aus unserer eigenen Blase.
Sie stehen in Wirklichkeit nicht dort. Es sind Galaxien unserer Blase,
Kandidaten, die nicht die Entferntesten sind, sondern deren falscher gravitativer Rotverschiebungsanteil sie "nur" bis
in den Entfernungsbereich einige 100 Mio LJ
projiziert.
Aus den Überlegungen des Abschnittes 4.9 schlussfolgern wir, dass diese
einsamen Galaxien fast ausnahmslos elliptische Galaxien sein müssten.
Damit gesellen sich zur oben beschriebenen Tarnung der Hubbleblasen bzgl.
Weltalter, 2 weitere perfekte Tarnungen:
· Der falsche, gravitative Rotverschiebungsanteil verdünnt um uns herum derart die beobachtete Objektdichte, dass kein Mensch auf den Gedanken kommt, wir könnten uns in einem Schwarzen Loch von der Größe der Hubbleblasen befinden.
· Durch die falsche Entfernungsinterpretation der gravitativen Rotverschiebung in Verbindung mit der extremen Lichtablenkung innerhalb der Hubbleblasen werden auch Objekte zwangsläufig mitten hinein und hinter die fernen Hubbleblasen projiziert. Sie sollten wegen Abschnitt 4.9 fast ausnahmslos elliptisch sein.
Diese Abb. zeigt, wie durch die Fehlinterpretation der gravitativen
Rotverschiebung und der extremen Lichtablenkungen innerhalb eines Schwarzen
Loches Objekte, die in unserer Blase und nicht sehr weit voneinander stehen
über den gesamten sichtbaren Kosmos gestreut werden, natürlich auch in die
fernen Blasen hinein - eine fast schon göttliche Tarnung.
A: unsere Weltlinie - die opt. Trennlinie zwischen der
ausschließlichen Sicht auf unsere eigenen Galaxien und der Mischsicht mit den
fernen Blasen
B: unsere Hubbleblase
C: 1,5 Schwarzschildradien
D: ferne Hubbleblasen
E: rot/grün/gelb unterschiedliche Eintauchtiefen in unserer Blase
F: und wo wir diese sehen - das Innerste wird hier buchstäblich
nach außen gekehrt ,wie in Abb 10b am Objekt E
gezeigt
Die beiden wichtigsten Ergebnisse aus diesem Abschnitt sind :
·
Die Lichtablenkung innerhalb eines Schwarzen
Loches - exakt bis 1,5 r - schafft einen Kosmos, der sehr genau unserer
Realität entspricht.
·
Könnten wir den falschen, gravitativen
Rotverschiebungsanteil aus den Spektren der Objekte herausfiltern, erhielten
wir eine Messlatte für die wirkliche Fluchtgeschwindigkeit und Entfernung und
damit eine Objektdichte, die zusammen mit einem ausgeprägten Massezentrum, den Masseanforderungen eines Schwarzen Loches
der Größe der Hubbleblasen genügt.
Anknüpfend an den Gliederungspunkt 4.5. lässt sich zu der
gemessenen Infrarot-
Letztlich sind es die asymptotischen Verhältnisse in Gegenwart des
Ereignishorizontes, die keine 0°K zulassen.
Wir wollen eine kleine Rechnung anstellen, welchen energetischen Einfluss die
Objekte des Mikrowellenhintergrundes auf uns ausüben:
Das Licht unserer Sonne benötigt 8 Minuten zu uns: = 1/66000
LJ , dies sind rund: 1/7 * 1/104
LJ
Da eine Oberfläche bestrahlt wird, Entfernung zum Quadrat, also rund 1/5
* 1/109
wenn 1 Mrd Galaxien mit jeweils 100 Mrd Sonnen aus einem Abstand von 100 Mio
LJ scheinen ergibt sich folgende Rechnung:
Abstand: 108 LJ => beschienen Fläche: 1016 wieviel mal größer
als beschienene Sonnenfläche: 1016
/ 1/5 * 1/109 =
5 * 1025
1 Mrd Galaxien * 100 Mrd
Sonnen: 109 * 1011 Sonnen = 1020 Sonnen
D.h. 1020 Sonnen bescheinen eine 5 * 1025 größere Fläche
=> dividieren:
Der energetische Einfluß des Mikrowellenhintegrundes
beträgt rund: 1/105 der unserer Sonne.
Dabei haben wir als Überschlag 1 Mrd Galaxien unserem
unmittelbaren Zentrum zugeordnet.
Dieser rundum und stetig wirkende Energiebeitrag entspricht der kosmischen
Hintergrundstrahlung von 3°K.
Unsere benachbarten Sonnen liegen da lediglich im Promillebereich dessen, wie
sie leicht errechnen können.
Wir entnehmen dieser Rechnung die wichtige Erkenntnis, dass Bereiche mit
näherer Lage zum Zentrum heißer sein müssen.
Auslöser sind die stetige schwindende Entfernung und steigende Objektdichte des
Ereignishorizontes.
Die Voraussagung der Urknalltheorie, nach der die Temperatur proportional mit
den z steigt, findet in unserer Theorie demnach ebenfalls ihre Bestätigung.
Unser Erklärungsansatz basiert jedoch nicht auf Ausdehnung.
Hier sorgt die steigende Objektdichte des Ereignishorizontes für eine
Strahlungsquelle, die den überschaubaren Kosmos mit einer zum Zentrum
wachsenden Energie versorgt.
Es erscheint plausibel, dass ihre Intensität sich etwa proportional zu z
verhält.
Der Zusammenhang zwischen Temperatur und z wurde kürzlich experimentell
bestätigt und als Beweis für die Richtigkeit der Urknalltheorie gewertet [bdw 05/2001].
Dabei wurde lediglich eine Steigerung festgestellt, die etwa im Bereich des
Wunschwertes lag.
Der von der Relativitätstheorie vorausgesagten und schönen Erklärung dieses Temperaturprofiles, stellen wir eine rein pragmatische
Erklärung gegenüber, die nicht schlechter sein muss.
Neueste Erkenntnisse sprechen für einen sich immer schneller ausdehnenden
Kosmos.
Kann es sein, dass man die von uns vorhergesagte extreme Steigerung der
Rotverschiebung der entferntesten Objekte bereits
entdeckt und sie fälschlich der eigenen Fluchtbewegung zugeordnet hat? Somit
käme die Galaxienentstehungstheorie nicht zu Fall und man käme genau zu dem
geschilderten Ergebnis.
4.6.1 Bereiche bis zum Ereignishorizont und ihre Eigenschaften
·
Bereich 1 - uns umgebender Bereich bis zu den
Quasaren
Eine Besonderheit des Bereiches besteht darin, dass unterschiedliche
Messmethoden zu unterschiedlichen Ergebnissen in der Entfernungsbestimmung
führen.
Die Leuchtkraft von Supernovae beispielsweise, weisen andere Werte aus, als es
die Rotverschiebung der Galaxien, in denen sie beobachtet werden, vermuten
lassen.
Man sucht derzeit nach den Gründen. Die Gründe liegen in unserer Theorie auf
der Hand.
Es ist die Rotverschiebung der Galaxien, der man keine Entfernung zuordnen
darf.
Besonders die Galaxien, die sich in ähnlicher Entfernung zum Zentrum wie wir
befinden, werden ganz andere Ergebnisse liefern, als Galaxien in radialer
Richtung.
Bei den Ersteren wird die Leuchtkraft der Supernovae sogar schwächer sein, als
man aufgrund der Galaxienentfernung entsprechend ihrer Rotverschiebung
erwartet.
Bei ihnen benötigt man als Erklärung keine Antigravitation.
Wenn man sich so eine Hypergalaxie vorstellt und in Abhängigkeit ihrer
Gravitation (Abstand vom Zentrum), die Rotverschiebung der Galaxien, so erkennt
man schnell, dass es ein aussichtsloses Unterfangen ist, auf ein brauchbares
Ergebnis zwischen Entfernungsbestimmung durch Leuchtkraft und Rotverschiebung
zu gelangen.
·
Bereich 2 - Quasare
Durch den exponentiellen Anstieg der Gravitation in so einer Hypergalaxie,
ändert sich irgendwann das äußere Erscheinungsbild der Galaxien.
Ganze Galaxienbereiche werden aus dem optisch sichtbaren in den infraroten
Bereich verschoben.
Das Licht der Galaxienkerne erscheint am längsten im sichtbaren Bereich.
Dieser Schwellbereich ' Galaxienkern ist noch sichtbar, Scheibe ist bereits
unsichtbar' präsentiert uns die Quasare. In Abb.2 gingen wir darauf ein.
Die übergroße Leuchtkraft der Quasare ist die logische Fortsetzung des
Leuchtkraftfehlers der Supernovae im Urknallmodell.
Betrachtet man die Quasare als Galaxienkerne, so hat man mit der Leuchtkraft
eine Messlatte für ihre Entfernung.
Die stimmt zwar nicht ganz, da sie die Gravitation nicht mit einbezieht, die
ihr Licht auf dem Weg zu uns überwinden muss.
Die Mitberücksichtigung würde dazu führen, dass sie noch näher stünden, als es
ihre Leuchtkraft bereits aussagt.
Der eigentliche große Fehler entsteht, weil das Urknallmodell eine völlig
falsche Zuordnung zwischen Rotverschiebung und Entfernung betreibt.
Weil unsere Hubbleblase viel kleinere Ausmaße besitzt, als der Gesamtkosmos im
Urknallmodell, gelangt man zwangsläufig zu einer völlig falschen
Rotverschiebungs-Entfernungs-Zuordnung.
·
Bereich 3 - Infrarotobjekte
Wir haben den Bereich der Quasare verlassen und sind soweit eingetaucht, dass
selbst die Galaxienkerne nicht mehr im optischen Lichtspektrum leuchten.
Es handelt sich um die bereits entdeckten Infrarotobjekte ohne optisch
sichtbare Komponente.
Im Gegensatz zum Mikrowellenhintergrund, sind sie noch als Einzelobjekte
auszumachen.
·
Bereich 4 - Mikrowellenhintergrund
Tauchen wir noch tiefer ein, so sind irgendwann keine infraroten Einzelobjekte
mehr auszumachen.
Die Gesamtheit der Objekte in diesem Entfernungsbereich ist lediglich noch ein
homogener Brei.
Die Lichtabgabe dieses, als ein Objekt erscheinenden gewaltigen Gebildes, in
Verbindung mit den Ausführungen der Abb.10b, die uns auf eindrucksvolle Weise
zeigen, dass wir uns immer, egal wo wir uns gerade befinden, im absoluten
Zentrum unseres Kosmos wieder finden, führen zu unserer 3°K Rundumbestrahlung.
Dies ist unser Mikrowellenhintergrund. Einzelobjekte sind nicht mehr
auszumachen.
Aber weshalb eigentlich nicht?
Wir brauchen doch nur mit einer höheren Auflösung heranzugehen, und wir sollten
zumindest etwas wabenförmiges vorfinden - ein Bild, daß zwischen Einzelobjektauflösung und Brei liegt.
Unser homogener Mikrowellenhintergrund sollte feine Strukturen zeigen.
Und nun schauen Sie sich die Vergrößerung der Abb.11 mal an.
Für diese Strukturen hat die Urknalltheorie überhaupt keine Erklärung. Auch
unsere Doppellbildtheorie findet in diesem Ausschnitt ihre absolute
Bestätigung.
Wir müssen uns nun noch die Frage stellen, warum uns dieser Hintergrund gerade
mit einer 3°K-Strahlung erscheint.
Hierfür kann es einen ganz einfachen pragmatischen Grund geben.
All diese Erscheinungen müssen ihren Ursprung nicht automatisch in
komplizierten Zusammenhängen finden.
Wie in letzter Zeit beobachtet, setzt sich die Spiralstruktur der Galaxien, bis
ins tiefste Zentrum fort.
Wir können durchaus davon ausgehen, dass die Struktur einer Hypergalaxie der einer Spiralgalaxie sehr ähnlich ist.
Damit hätte sie auch die Spiralstruktur.
In den Tiefen unseres Ereignishorizontes wäre so ein Übergang das plötzliche
Ende der Nachweisbarkeit im Infrarotbereich.
Warum?
Die Energiekraft eines einzelnen Lichtstrahls, der uns von dort erreicht, ist
extrem schwach - rot verschoben.
Damit wir überhaupt einen Mikrowellenhintergrund nachweisen können, bedarf es
einer extremen Objektdichte hin zum Zentrum.
Sie wirkt permanent der quadratisch umsich greifenden
Lichtschwächung entgegen und würde irgendwann der Verlierer sein.
Es müsste dann aber trotzdem einen Mikrowellenhintergund
geben, der in geschwächter Form auch 2°K-Strahlung etc. beinhaltet.
Dies ist aber nicht der Fall. Ein plötzliches Aussetzen der leuchtenden
Objektanzahl wäre eine Erklärung dafür.
Die Spiralstruktur bis ins tiefste Zentrum würde tatsächlich für derartig
plötzliche Übergänge sorgen und sie muss dann auch unausweichlich auftreten.
Also, wenn wir von ihrer Existenz bis ins tiefste Zentrum ausgehen, so muss sie
auf diese geschilderte Weise auch mehrfach auftreten.
In den extremen Tiefen, mit dem Ende der Nachweisbarkeit und zuvor durch runde
Objektkonzentrationen um uns herum, die etwa gleichen Abstand haben sollten.
Der etwa gleiche Abstand wäre das Ergebnis zweier gegenläufiger Prozesse.
Die Spiralstruktur wird feiner und die Raumdichte steigt zum Zentrum an
[Abb.14].
Die zyklischen Entfernungen [ 600 Mio
LJ] wären die erwähnten Fehldeutungen der gravitativen
Rotverschiebung.
Einen wichtigen Rückschluss müssen wir aus unseren Überlegungen noch
festhalten:
Bei uns müssen alle Objekte, einschließlich des Mikrowellenhintergrundes, ein
Emissionsspektrum aufweisen, wie es fertige Sonnen hinterlassen.
Im Urknallmodell ist die Quelle des Mikrowellenhintergrund
ein Frühzustand des Universums, lange bevor es fertige Sonnen gab.
Dies muss sich im Spektrum niederschlagen.
Hier unterscheiden sich beide Theorien ganz wesentlich.
Wir sagen also - sofern dies technisch überprüfbar ist - voraus, dass sogar der
Mikrowellenhintergrund, markante, extrem rot verschobene Spektrallinien des
Wasserstoffes und schwerer Elemente haben muss, wie sie Emissionsspektren
aufweisen.
·
Bereich 5 - Radiowellenbereich
Wenn auch so ein Spiralarm zum Aussetzer im Infrarotbereich führt, so kann er
nicht das Ende der Beobachtbarkeit im Radiowellenbereich sein.
Wir müssen folglich völlig analog zu unserem Mikrowellenhintergrund einen Radiowellenhintergrund
besitzen, der uns gleichförmig umgibt - gleichförmig wegen Abb.10b.
Es muss ein Hintergrundrauschen im Radiowellenbereich geben - eine wichtige
Schlussfolgerung unserer Theorie.
Im Gegensatz zum Mikrowellenhintergrund sollte hier die etwaige Spiralstruktur
keine ganz so extremen Auswirkungen haben.
Das Hintergrundrauschen sollte daher mehr einer nicht ganz lückenlosen Mixtur
verschiedener Radiowellenlängen entsprechen - zum langen Ende extrem an Kraft
verlierend.
Auch wenn wir längst an einer technischen Nachweisbarkeitsgrenze angekommen
sind, selbst der Radiowellenhintergrund muss die signifikanten Kennlinien des
Wasserstoffes und schwerer Elemente aufweisen, wie sie fertige Sonnen als
Emissionsspektrum aufweisen.
Mikrowellenhintergrund und Radiowellenhintergrund stellen - wie in Abb.10c
gezeigt - unsere Einbettung in einen unendlichen Kosmos dar.
Sie umgeben uns, wir sind von ihnen eingehüllt - wieder so eine phantastische
Dualität zur Urknalltheorie.
Neueste Erkenntnisse besagen, dass nahezu alle Sonnen in den ersten Mio Jahren nach dem Urknall entstanden sein müssen.
Wie man zu dieser Deutung kommt, werden Sie nunmehr nachvollziehen können.
Künftige Technik wird den Nachweis immer weiter zum langen Wellenende
ermöglichen (zum Urknall) und die Existenz von fertigen Sonnen in den dazu
passenden Zeiträumen immer unglaubwürdiger machen.
Die Zeit arbeitet also für uns und Sie sehen wie perfekt unsere alternative
Deutung ist.
4.7. Galaxien- und Superhaufen
Dieser Abschnitt knüpft an die im Abschnitt Grundgedanken
gemachten Erläuterungen an. Bei den Galaxienhaufen und Superhaufen würde es
sich um noch sichtbare Materie handeln, die noch nicht in von außen
unsichtbaren Schwarzen Löchern gebunden ist. Da zur Bildung einer Hubbleblase von
250 Mio. Lichtjahren Durchmesser die Masse von etwa 4 Mrd. Galaxien notwendig
wären und die geschätzte Menge der Galaxien innerhalb dieser Haufen in vielen
100 Mio. gemessen wird, wäre das Verhältnis realistisch. 
Unsere Theorie lässt damit ein wesentlich größeres Weltalter zu, und ermöglicht
eine Neuinterpretation der Frage nach der Fluchtgeschwindigkeit und der
vorhandenen Massen.
Die 90% dunkle Materie würden sich in den Blasen befinden.
Damit soll jedoch die Existenz anderer Dunkler Materie, die ja bereits indirekt
durch verzerrte astronomische Aufnahmen nachgewiesen wurde, nicht
ausgeschlossen werden.
Zur Aufrechterhaltung eines flachen Kosmos wären etwa 50 - 100 Blasen
erforderlich. Erinnert wird man ein wenig an die Linde-
Es drängt sich der Gedanke auf, dass es eine Verbindung zwischen den
Lindeblasen und den Hubbleblasen geben könnte.
Damit wäre eine Verbindung zur Urknalltheorie gegeben. Lediglich ihre großen
Stützen, die Expansion und den Mikrowellenhintergrund deuten wir anders. Aus
Sicht des Standardmodells sagen wir, dass der große Fehler darin besteht, die
fernen Objekte des VLT und Hubbleteleskopes dem
Urknall zuzuordnen. Sie wären das Produkt von gewaltigen Systemen [Hubbleblasen],
die erst in Folge des Urknalls entstanden wären und allmächtig alles verzerren,
was wir sehen. Sie verhinderten durch ihre Überlagerung den Blick auf den
Urknall.
Durch den Wegfall der großen z und damit der Änderung der abhängigen Größen,
werden solche Systeme möglich [s.o. perfekte
Tarnung].
Die Systeme präsentieren sich von innen, wie unendliche Systeme. Dafür sorgt der Limescharakter der gravitativen
Rotverschiebung der gewaltigen Objektanzahl hin zum Zentrum und ihre
Lichtablenkung.
Ein futuristisches Raumschiff bemerkt bei seinem intergalaktischen Flug eine gravitative Unregelmäßigkeit.
Es fliegt in ein, aus seiner Sicht kleines Raumgebiet. Sobald es den
Schwarzschildradius [genau genommen 1,5 r] dieses Raumgebietes durchbricht,
findet es sich in einem eigenen unendlich erscheinenden Kosmos wieder.
Speziell die fernsten rot verschobensten Objekte
ändern sich schlagartig.
Sie werden durch Lichtablenkung und gravitativer
Rotverschiebung ersetzt durch die Objekte des Ereignishorizontes dieses
Systems.
Dabei spielt die Größe des Systems keine Rolle. Den Effekt hätten wir auch im
Zentrum unserer Milchstraße.
Hier wären es die Sonnen hin zum Zentrum, die innerhalb des Schwarzen Loches
den Ereignishorizont zu uns bilden würden.
Egal, wo wir uns befinden, in einem Schwarzen Loch stehen wir immer auf einem
Schwarzschildradius dessen Position wir durch unsere Eigene selbst bestimmen.
Kein Wunder also, dass wir denken, wir sind der Mittelpunkt der Welt.
4.8. Expansionsgeschwindigkeit nahe c / komplett ausgebildete Galaxien
Ist es nicht seltsam. Je tiefer die neuen
Teleskope auch schauen, sie treffen immer wieder auf absolut fertige Galaxien.
Sie besitzen ausgeprägte Spiralarme und unterscheiden sich in keinerlei
Besonderheit von den heutigen.
Alle bisherigen Versuche, die Bildung dieser fertigen Objekte in der kurzen
Zeitspanne vom Urknall an zu erklären, sind deshalb sehr hypothetisch.
Die für die Bildung notwendigen Prozesse müssen zeitlich extrem komprimiert
werden - ein wahres Wunder. In unserem Modell hingegen, handelt es sich bei
diesen Objekten, die laut Expansionsmodell aus der Frühphase des Universums
stammen, lediglich um die Objekte, die kurz vor dem Eintauchen in den
Ereignishorizont stehen, also - wenn Sie so wollen - die Ältesten sichtbaren
Objekte, die folglich auch komplett ausgebildet sein müssen.
Doch mit dem einen Wunder im Expansionsmodell ist es nicht genug, zu diesem
Wunder gesellt sich noch ein zweites.
Wie Sie wissen, belaufen sich die höchsten gemessenen Fluchtgeschwindigkeiten
der Galaxien auf ca. 0,9c.
Was für ein Zufall. Stellen Sie sich vor, die Entwicklung der Materie bis zu
Systemen, die sich durch Licht bemerkbar machen, wäre anders verlaufen.
Dann würden wir beispielsweise nur Licht mit Rotverschiebungen weit unter 1c
empfangen.
Natürlich kann man in der Expansionstheorie Szenarien konstruieren, in denen
wir genau das beobachten würden, was wir beobachten.
Eine Annäherung an c in einem expandierenden System ist aber keine
Zwangsläufigkeit sondern eben ein extremer Zufall - extrem deshalb, weil es
unserer Logik schon immer widersprach, wie massereiche Objekte derartige
relative Fluchtgeschwindigkeiten erreichen sollten.
Anders in unserem Modell. Hier sind solche extremen Rotverschiebungen in erster
Linie das Ergebnis eines extrem hohen "falschen" gravitativen
Rotverschiebungsanteiles, der quadratisch steigt und durch die falsche Deutung
damit die Objekte förmlich in den Ereignishorizont mit Lichtgeschwindigkeit
hineinkatapultiert.
Für diesen Anteil gibt es im Standardmodell keinen Auslöser.
Folglich fehlen jene Betrachtungen bisher total. Stimmt jedoch unser Modell,
des Kosmos der hierarchischen Schwarzen Löcher, so wird er zur Alles
bestimmenden Größe.
Wir sind Akteure geworden auf einer Bühne, die wir bisher nur von außen
kannten.
Wir müssen lernen mit den Gesetzmäßigkeiten und Tarnversuchen dieser Systeme
umzugehen.
Sicher ist da die Erkenntnis des extrem hohen gravitativen
Rotverschiebungsanteiles nur ein erster Schritt.
Eigentlicher Auslöser ist die Eigenschaft Schwarzer Löcher, innerhalb ebenfalls
diese Eigenschaft für jeweils kleinere Radien zu
besitzen.
Damit gibt es immer Objekte am Sichthorizont.
Durch ihre gravitative Rotverschiebung werden hier
die Innersten am weitesten nach außen projiziert.
Einigen Lesern werden die Größenverhältnisse der
Hubbleblasen in unserem Modell stören.
"Das System - egal wie Sie es sehen - ist zu
klein um uns einen derartigen Kosmos vorzutäuschen".
Unsere Antwort darauf lautet, soll es ja gar nicht.
Vergessen Sie nicht die makrokosmischen Strukturen. Die gibt es weiterhin und
sie haben die eigentliche gewaltige Objektanzahl.
Nur einige Mrd. Objekte unserer Blase sind von den extremen Verhältnissen
betroffen.
Sie nisten sich durch die falsch interpretierte gravitative
Rotverschiebung und Lichtablenkung überall und damit auch in den fernen Blasen
ein.
So gesehen ändert sich optisch nicht viel zu früher, außer, dass wir die fernen
Blasen in einem kreisrunden Gebiet nicht sehen dürfen.
Was sich jedoch spürbar ändert, ist der Umfang von Antworten auf bisher
unerklärliche Phänomene.
Bedenken Sie auch, dass wir alle durch jahrelange falsche Entfernungsdeutungen
eventuell längst vorbelastet sein könnten.
Überlegen Sie, wodurch unterscheidet sich optisch ein Objekt, dass durch
größere Nähe zu unserer Singularität kleiner und extrem lichtschwach ist, von
einem, dass am Rand der Welt des Standardmodells in 12 Mrd
LJ Entfernung steht - durch nichts.
Jedes Objekt besitzt einen bestimmenden und viel stärker als die Fluchtgeschwindigkeit
wirkenden Initialwert der Rotverschiebung, welcher obendrein auch noch einer
quadratischen Fkt. hin zum Zentrum unserer Blase
unterliegt.
Er bestimmt die gegenwärtige Entfernungswiedergabe. Einfach zu sagen: "Das
System ist viel zu klein, 100 Mio LJ sind ja mittlere
Entfernungen für heutige astronomische Beobachtungen, nichts atemberaubendes
mehr", ist sicher zu trivial.
Mathematisch betrachtet haben wir es mit einem überlagernden System zu tun -
tödlich für jedes Formelwerk.
Im derzeitigen Standardmodell sind die elliptischen Galaxien Ergebnis eines kosmischen galaktischen Crashs. Folgende kleine Rechnung wollen wir dazu anstellen.
· Etwa 25% aller Galaxien, also 50 Mrd, sind elliptische Galaxien.
· Etwa, so schätzt man, 30 Tsd Crashs finden derzeit statt.
· Unsere Galaxie hat 100 Tsd LJ Durchmesser und wir würden mit unserer Umlaufgeschwindigkeit etwa 100 Mio Jahre für eine komplette Passage [nicht Umrundung] benötigen.
· Nehmen wir diesen Wert auch für die Galaxiengeschwindigkeit untereinander an, so kommen wir auf 120 Passagen in 12 Mrd Jahren. Folglich müssten etwa 120 * 30 Tsd = 4 Mio elliptische Galaxien existieren. Dies sind 0.1 Promille des vorhandenen Wertes.
Man sagt, in der Frühphase des Kosmos standen die Objekte viel dichter und es
gab viel mehr Crashs. Dazu sagen wir nichts.
Überlegen Sie, wie in einem sich extrem schnell ausdehnenden Raum, eine
derartig höhere Rate auftreten kann.
Bei uns herrscht in der Frühphase ein wesentlich geringerer gravitativer
Einfluss aus der Blase vor, was zu stärker wirkender Eigenanziehung führt.
Dies und das veranschlagte größere Weltalter machen auch diesen Prozess bei uns
viel plausibler.
Man kann die gegenwärtige Situation im Standardmodell auch so beschreiben:
· die meisten elliptischen Galaxien findet man bei den fernsten und damit ältesten Objekten
· man kennt einen kosmischen Prozess, der sich für ihre Entstehung anbietet - der kosmische Crash
· man möchte diese beiden verbinden - stolpert aber über den Widerspruch, dass nicht in unserer Nähe sondern gleich nach dem Urknall - bei den ersten Objekten - die meisten elliptischen Galaxien gefunden werden.
Wie schön löst sich auch dieser Widerspruch bei uns auf.
Bekanntlich werfen die Kugelsternhaufen mit ihrem veranschlagten
Alter ein großes Problem auf. Sie sind älter bzw. genau so alt wie die
Galaxien. Auch steht die Frage, wie sie dorthin gelangen.
Da man keine richtige Antwort weiß, muss der kosmische Crash wieder herhalten.
Sobald die Materie das Ergebnis eines Verdichtungsprozesses aus einer Urscheibe
heraus ist, ist es denkbar, dass die Entstehung der ersten Sonnengeneration
zeitgleich mit der Entstehung der Startkeime für Galaxien erfolgte. Ja,
vielleicht sind die Startkeime sogar in ihrer Position auserwählte, erste sich
bildende Ursonnen. Galaxien und diese ersten Sonnen kreisen gemeinsam in so
einer Hypergalaxie, die sich aus einer Urscheibe bildete. Sie stehen folglich
relativ zu einander nahezu still. Die umsich
greifende Massevergrößerung der Galaxien, die immer mehr Energie der Urscheibe
absaugen, zieht die gleichmäßig in der Urscheibe
verteilten Ursonnen an. In Galaxiennähe kommt es dabei zur Eigenanziehung unter
diesen Sonnen und es bilden sich die Kugelsternhaufen. Das bedeutet aber auch,
dass es bereits Kugelsternhaufen gegeben haben muss, die bereits in den
Galaxien eingetaucht sind, bzw. der heutige Zustand läßt
wichtige Rückschlüsse auf das Alter unserer Hypergalaxie zu.
Sie sehen auch hier hat unser Modell die ganz klar besseren Karten.
4.11. 600 Mio Jahre entfernte Galaxienkonzentrationen
Wie wissenschaftlicher Literatur zu entnehmen ist, betreibt man
derzeit "Bohrkernuntersuchungen" über das gesamte Entfernungsspektrum
unseres Universums. Man gelangt dabei zu einem erstaunlichen Ergebnis: "Es
existieren im Abstand von 500 - 600 Mio LJ extreme
Galaxienhäufungen während man dazwischen sehr wenig findet". Diese
Beobachtung wird jedoch nur in Nord-Süd-Richtung gemacht.
Überlegen wir einmal was passieren müsste, wenn wir eine Hypergalaxie mit
Spiralarmen unserer gravitativen Rotverschiebungs-
und Projektionstheorie aussetzen. Die Ringe erscheinen in wesentlich größerem
Abstand. Der Abstand bleibt deshalb nahezu konstant, weil sich 2 Prozesse
nahezu neutralisieren. Die gravitative
Rotverschiebung steigt exponentiell und damit der scheinbare Abstand, die Ringe
hin zum Zentrum werden hingegen immer enger. Ja, in den extremen Zentren der
Galaxien findet man ein ganz engmaschiges Ringsystem vor, wie neueste
Untersuchungen zeigen. So ein engmaschiges Ringsystem kann man natürlich dann
auch im Zentrum unserer Hubbleblase erwarten.
Damit schafft dieses Modell auch gleich eine Antwort, warum man in anderer
Richtung diese Häufungen nicht sah: "Es ist der senkrechte, herausführende
Blick aus unserer Scheibe". Sie sehen, auch diese Erscheinung ist sehr gut
erklärbar.
Die Hubbleblasen sind das Ergebnis astronomischer Beobachtung, wo man in einer
Entfernungsskala vor und hinter den Blasen reichhaltig Objekte fand, während in
diesen Räumen so gut wie nichts gefunden wurde. Der aufmerksame Leser wird
sagen:" Wenn Hubbleblasen Schwarze Löcher sind, dann sind doch aus dem
Gebiet dahinter lediglich Linseneffektobjekte zu sichten. Wie soll denn die
Häufung von Objekten hinter der Blase sichtbar sein?
Ja, es muss sich tatsächlich um Objekte handeln, die per geschilderter
Lichtablenkung und falscher gravitativer
Rotverschiebung dorthin projiziert wurden [siehe Abb.10b E1-Objekt und wo wir
es sehen].
Man muss sich immer vor Augen halten, dass die astronomische
Entfernungsbestimmung in diesem Entfernungsbereich ausschließlich durch
Rotverschiebung und ihrer Entfernungszuordnung geschieht.
Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit der Gestalt
der Spiralgalaxien.
Wie bilden sie sich heraus?
Wir meinen, dass sie das Produkt einer hypergalaktischen Umlaufbahn sein
könnten.
Darauf möchten wir nun etwas näher eingehen.
Bekanntlich sinken Umlaufgeschwindikeiten mit
wachsender Entfernung.
So werden etwa 8 km/sec für erdnahe und 3 km/sec für geostationäre Bahnen
gemessen.
Was passiert, wenn eine Galaxie, mit 100.000 LJ Durchmesser mit einer
Eigenrotation von 250 Mio Jahren auf einer Umlaufbahn
von 100 Mio
[Hubbleblase] bzw. 10 Mrd [Gesamtkosmos] LJ kreist?
Ausgangsform sei eine Kugel geringen Durchmessers.
Zunächst wird die Eigenrotation eine Scheibe formen.
Was für einen Einfluss wird die Gravitation der Hypergalaxie auf diese Scheibe
ausüben?
Die am weitesten entfernten Bereiche werden etwas zurückbleiben und die Näheren
werden vorauseilen.
Die Scheibe bekommt an den umlaufentferntesten und
umlaufnächsten Enden eine entgegengesetzte
Deformierung - sie bekommt Fahnen.
Der Deformierungsprozess dreht sich nach jeweils einer halben Umdrehung nicht
um, wie man bei erster oberflächlicher Überlegung vermuten könnte.
Die Werte addieren sich von Anbeginn. Andererseits übt die Gravitation der
Hypergalaxie nur einen sehr geringfügigen Einfluss aus.
In 16 Mrd Jahren würde eine Galaxie, die sich in 200 Mio Jahren einmal um sich selbst dreht, etwa 80 Windungen
erfahren.
Die Strukturvielfalt der Spiralgalaxien würde stark geprägt von Entfernung und
Eigenrotation.
Dabei darf man die anderen bekannten Einflussgrößen sicher nicht
unberücksichtigt lassen.
Beide werden sich ergänzen.
Entfernte Galaxien hin zum Zentrum, sollten gemäß dieser
Überlegungen eine ausgeprägtere Windungsdichte und
auch Windungszahl (durch ihr höheres Alter) aufweisen.
Die meisten Galaxien sollten mit ihrer Längsachse zum hypergalaktischen Zentrum
zeigen, da dies die energieärmste Lage in einer Umlaufbahn ist.
Hier würde der hypergalaktische Gravitationseinfluss ein Optimum vorfinden.
Elliptische Galaxien könnten ihre chaotischen Verhältnisse davon abweichenden
Bahndaten verdanken.
Natürlich können auch Crashs ihre Zahl zusätzlich beeinflussen.
Schwierig gestaltet sich die Bewertung des gravitativen
Einflusses der Galaxie, die der geschilderten Deformierung entgegenwirkt.
Es könnte Fälle geben, wo deswegen von Anbeginn keine Fahnenbildung und
Galaxienherausbildung erfolgte und bis zum heutigen Tag Punktobjekte vorliegen.
Da laut 'Konsequenzen' die galaktischen Objekte wachsen müssen, hätten dann
gemäß unseres Weltalters auch diese punktuell gebliebenen Objekte den
identischen Materiezuwachs pro Jahr zu verzeichnen.
Es stellt sich die Frage, was die dann mit ihrem Zuwachs von 1-2 Sonnen pro
Jahr tun.
Hier ergibt sich eine interessante weitere Alternative für die Deutung der
Quasare.
Fazit; alle typischen galaktischen Erscheinungsformen sind durch die Varianz der
Kenngrößen Eigengravitation, Rotationsgeschwindigkeit, Lageposition der
Längsachse gut erklärbar.
Die Beobachtung zeigt, dass eine systematisierte Lage der Galaxien nach den
geschilderten Kriterien, wie Ausrichtung der Längsachsen, die ja dann zwingend
wäre, eigentlich nicht zu beobachten ist.
Andererseits ist offen, welche Effekte andere Störimpulse, wie gravitative Einflussnahme der Galaxien untereinander
bewirken.
Sind kleinere Abweichungen aus der idealen gewachsenen Position automatisch
tödlich für die Überlegung.
Auch sieht man einem Objekt nicht an, wie lange es bereits die Abweichung
trägt.
Auch ergeben sich aus einer hypergalaktischen Position vielfältige, schwer
zuordenbare Sichten.
So zeigen dann unterschiedliche Himmelsbereiche spezifische Komponenten der
Rotverschiebung durch wirkliche
Fluchtgeschwindigkeit und gravitativem Einfluss.
Der Erklärungsansatz der Formgebung ist zu gut, als dass man ihn anhand der
abweichenden Beobachtung gar zu schnell verwirft.
Auf jeden Fall würde die Gravitation des hypergalaktischen Zentrums nicht nur
verzerrenden, sondern auch stabilisierenden Einfluss ausüben - ein
Argument, weshalb es die Galaxien bei
ihrer Materiedichte überhaupt gibt.
Eine Computersimulation sollte hier Klarheit verschaffen:
Ausgangsform sei eine Kugel, mit noch sehr geringem Radius << 100 Tsd LJ.
Die Scheibe wächst (siehe Abschnitt 'Konsequenzen') bis auf die heutigen Werte
von etwa 100 Tsd LJ
Die Rotationsgeschwindigkeit verlangsamt sich bis auf den heutigen Wert von 300
km/sec = 250 Mio Jahre Umlaufzeit.
Radius der Umlaufbahn sei 100 Mio LJ für Hubbleblasen
bzw. 10 Mrd. für Gesamtkosmos.
Schwierig, die Berücksichtigung der gravitativen der
Deformierung entgegenwirkenden Kenngröße
Egal, wie die gegenwärtigen Argumente auch aussehen; es bleibt erstaunlich, wie
unsere alternative Theorie auch hier eine so einfache Antwort für diese offene
Frage liefert.
4.13 Suche nach Alternativen
Wir möchten in diesem Abschnitt nach alternativen
Objekten, die für die Installation unserer Theorie in Frage kämen,
Ausschau halten und eine vergleichende Bewertung zu der der Hubbleblasen
anstellen.
Hintergrund ist, dass die Theorie richtig, die Installation jedoch falsch sein
könnte.
Da die Hubbleblasen die einzigen Objekte sind, die sich in ihrer Größenordnung
zwischen Galaxien und unserem überschaubaren Gesamtkosmos einordnen, kommt als
einzige Alternative auch nur eine Betrachtung des Gesamtkosmos in Frage.
Zu Beginn unseres Artikels haben wir errechnet, dass 4 Mrd
Galaxien mit jeweils 100 Mrd Sonnen ein Schwarzes
Loch von 250 Mio LJ Durchmesser erzeugen.
Wir hatten festgestellt, dass eine Masseverdopplung eine Durchmesserverdopplung
bewirkt. Verdoppeln wir die 4 Mrd Galaxien 6 mal, so erhalten wir 256 Mrd
Galaxien.
Verdoppeln wir 250 Mio LJ 6 mal,
so gelangen wir zu 16 Mrd LJ.
Dies sind genau die aktuellen Werte unseres Urknallmodells.
Was ist hier passiert?
Es liegt der Gedanke nahe, dass dies kein Zufall ist und hier der Sichthorizont
eines makrokosmischen Schwarzen Loches die sichtbare Materie vorgibt.
Mit anderen Worten, wenn ich weiß, wieviel Materie
ich habe, kenne ich den Ereignishorizont.
Würde ich statt 256 Mrd 500 Mrd
Galaxien sehen, würden die fernsten Objekte 32 Mrd
LJ. Entfernung besitzen.
Auf unsere Theorie bezogen, sind diese Werte ein starkes Argument gegen die
Hubbleblasen und für den Gesamtkosmos.
Es gibt noch ein Weiteres, auf das wir im Unterbeitrag 'Konsequenzen' zu
sprechen kommen.
In den weiteren Ausführungen behalten wir beide Möglichkeiten weiter im Auge.
Festzuhalten bleibt, dass man durch das starre Festhalten am Urknall, die
Möglichkeiten und Konsequenzen makrokosmischer Schwarzer Löcher bisher gänzlich
ignoriert.
Damit haben wir uns nun aber nicht etwa im Kreis gedreht und gelangen zum
Urknallmodell zurück.
Dabei vermag gerade ihre Einbeziehung ( z.B. in Form
einer Hypergalaxie) in eine neue Theorie die Erklärung so vieler Phänomene
Dazu zählen wir:
· Lösung der Frage der großen z und ihrem Drang unbedingt die Lichtgeschwindigkeit als Limes ihrer Fluchtgeschwindigkeit auserkoren zu haben
· Sehr einfache und schöne Erklärung für die Quasare und ihrer isotropen Verteilung
· Erklärung für die Ähnlichkeit der fernen Photos aus völlig unterschiedlichen Himmelsrichtungen.
· Keine Antigravitation notwendig
· Beseitigung des kosmischen Zeitproblems
· Antwort auf die makrokosmischen Strukturen
· Plausible Andersdeutung des Mikrowellenhintergrundes
·
realistische Chance, dass elliptische Galaxien
in diesem Umfang tatsächlich Crashprodukte sein können
und weshalb bei den "fernsten Aufnahmen" die meisten elliptische
Galaxien auftauchen können
· Erklärung für die Kugelsternhaufen
· Erklärung für die zyklischen 500 Mio LJ Objektkonzentrationen
· die isotrope Verteilung der Gammablitze
· Deutung der bisher in der Fachpresse noch nicht erwähnten Doppelbilder auf den Tiefenphotos
Um den Gedanken weiter zu verfolgen, gehen wir einfach mal von einem Kosmos
aus, der in seiner Größe zwischen dem der Hubbleblasen und der Größe unseres
Universums lt. Urknallmodell liegt - sagen wir einmal 3 Mrd
LJ Radius besitzt.
Würde er ebenfalls noch die Leuchtkraftphänomene der Quasare und Gammablitze
erklären können, oder wäre er dafür schon zu groß - zu sanft?
Was er nicht mehr so gut zu erklären vermag, wäre die schöne Übereinstimmung
der GKZ-Grenze mit dem Radius der Hubbleblasen.
In diesem größeren System würde der quadratische Anstieg der Gravitation auf
Objekte unserer Nähe wesentlich sanfter verlaufen als bei den Hubbleblasen.
Im näheren Bereich würden wir vom quadratischen Anstieg noch nicht viel spüren
- er verhielte sich nahezu linear.
Damit wäre dieses System in diesem 'näheren' Entfernungsbereich [einige 100 Mio LJ] von der Rotverschiebungs-Entfernungszuordnung des
Urknallmodells kaum zu unterscheiden.
Katastrophal würde der Unterschied erst bei größerer Annäherung an unseren
Ereignishorizont, der dann die Rotverschiebung auf dramatische Weise in
kleinsten Entfernungsdifferenzen verändert.
Merken Sie was?
All die Jahre hat man im Urknallmodell immer die gravitative
Rotverschiebung gemessen und geglaubt man misst die Fluchtgeschwindigkeit.
Man hat sich über die gewaltigen Relativgeschwindigkeiten gewundert, über ihren
sonderbaren Limescharakter und hat nicht bemerkt, dass wir uns in einer Hypergalaxie
befinden, mit einer analog zur Fluchtgeschwindigkeit ganz signifikanten gravitativen Rotverschiebung im näheren kosmischen Bereich.
Das Zentrum sehen wir nicht, wegen der Schwarzschildschen
Gleichungen und der damit verbundenen Eigenschaft der Schwarzen Löcher, auch
innerhalb, stets einen Ereignishorizont für jede eigene Position bereitzuhalten
- in einem Schwarzen Loch steht man immer auf einem Schwarzschildradius.
Man hat also mit der 'falschen Fluchtgeschwindigkeit', die im näheren Entfernungsbereich
nahezu identisch zur Rotverschiebung durch Gravitation ist, die Berechnungen
angestellt.
Sobald das System jedoch wesentlich kleiner ist, nämlich lediglich die Größe
der Hubbleblasen besitzt, kommt man zu völlig unterschiedlichen Resultaten. Man
ordnet dann den Rotverschiebungen viel zu große Werte zu.
Das bedeutet, die Objekte stehen näher als es die Rotverschiebung ausdrückt.
Diese Abweichung verhält sich dann exponentiell zur radialen Entfernung der
Objekte.
Im näheren Bereich würden die Supernovae die kleinen Abweichungen signalisieren
und im Ereignishorizontbereich werden alle Rekorde gebrochen - die Quasare
werden durch den nunmehr extremen Entfernungsfehler zu den phantastischsten
Gebilde der Astronomie überhaupt.
Genau für diese Differenz benötigt man im Urknallmodell die Antigravitation -
die Leuchtkraft der Supernovae ist zu groß für die Entfernung der Galaxien [mit
Rotverschiebung gemessen].
Folge, es muss früher eine geringere Rotverschiebung geherrscht haben -
Antigravitation hat sie erst heute so stark werden lassen.
In großer Entfernung zieht die quadratische Funktion extrem an und liefert die
gewaltigen Fehler zunächst bei den Gammablitzen und noch weiter dann bei den
Quasaren.
Da man die Rotverschiebung der Galaxien in denen die Supernovae aufleuchten
besitzt, und auch weiß, wie viel die Supernovae zu stark leuchten, besitzt man
einen definierten Entfernungsfehler.
Nicht die Antigravitation ist also Schuld, sondern das Objekt steht näher, so
wie es die Leuchtkraft ausdrückt. Man hat also einen schwachen Fehler im
näheren Bereich und kennt die Entwicklung des Fehlers aus der Abb.2 [Große
Durchmusterung nach hellen Quasaren] im fernen Bereich.
Damit sollte die Entfernung und die Größe unseres
Systems festzulegen sein.
Wir sagen aufgrund dieser Erkenntnis, dass die fernsten nachgewiesenen Cepheiden in 100 Mio LJ
Entfernung, ebenfalls von diesem Fehler betroffen sein sollten.
Die Galaxien, in denen sie beobachtet werden, sollten mit ihrer Rotverschiebung
eine größere Entfernung ausweisen, als die Cepheiden
mit ihrer Leuchtkraft.
Achtung: Beachten Sie dabei aber die Ausführung in Abs. 4.6.1-Bereich 1. Sie
besagen, dass im näheren Bereich, jede Galaxie auch ein Individualist bzgl.
ihres Verhältnisses Rotverschiebung zu Entfernung ist.
In Abhängigkeit muss man dann die Leuchtkraftbewertung der Supernovae bzw. Cepheiden verstehen.
Das Ergebnis unserer alternativen Überlegung fällt eindeutig zu Gunsten der
Hubbleblasen aus - die Aggressivität des Leuchtkraftanstieges bei den Quasaren,
spricht ganz klar für ein kleineres System.
Mit der Existenz der Hypergalaxie - egal in welcher der aufgezeigten Formen -
ist natürlich die Entstehung aus einer Urscheibe vorbestimmt.
Es gibt in unserem Modell keinen expansiven Materieentstehungsprozess, so wie
ihn das Urknallmodell beschreibt. Primär ist immer, so wie in den uns bekannten
Systemen, eine Urscheibe.
Mit dieser Behauptung betreten wir Neuland, was in seinen Konsequenzen weit
über das bisher Geschilderte hinausgeht.
Mit anderen Worten, sobald sich herausstellen sollte, dass es tatsächlich
größere Systeme gibt, als die bekannten Galaxien, wird eine Deutung im
bestehenden Urknallsystem nahezu unmöglich [Ausweg ev. Lindeblasen].
Damit fiele automatisch die Säule "Materieentstehung unter den
Verhältnissen des Urknalls".
Die einzige alternative Möglichkeit wäre eine Entstehung in einem
Raumverdichtungsprozess. Nun, was die Materieentstehung angeht, entziehen sich
Beide, das Urknallmodell sowie diese Theorie unserem Verstand.
Denken Sie aber auch daran, dass es so scheint, wie wenn dieser ganze Kosmos es
darauf angelegt hat, genau so zu funktionieren, wie wir nicht denken.
Natürlich besitzen wir nicht das Wissen, Detailaussagen für die Konsequenzen im
Mikrokosmos nachvollziehen zu können.
Vielleicht gibt es hier sogar beweisbare KO-Kriterien
für diese Theorie.
Wenn wir jedoch an die Probleme im Bereich der Quantentheorie denken, sollte
jeder alternative Ansatz gern gesehen sein.
Unter diesem Gesichtspunkt verstehen Sie bitte auch den folgenden Abschnitt.
Konsequenzen
5. Schlussfolgerungen aus unserer Theorie
Quasare müssten ein ausgeprägten
infraroten Halo, ausgestrahlt von ihrer bereits in den Ereignishorizont eingetauchten
Galaxienscheibe aufweisen, da diese ihre Strahlung in einem anderen
Spektralbereich als der Kern der Galaxie abgibt und somit den optisch
sichtbaren Spektralbereich bereits verlassen hat.
Dieser Halo wäre letztlich auch beobachtbar.
Bei Quasaren im hohen z Bereich müsste sich dieser Halo immer mehr zum
langwelligen Ende des Infrarotbereiches hin verschieben.
Die kosmologische Konstante
dürfte sich als nicht konstant erweisen. Bei den Quasaren mit den großen z wäre
sie größer als bei Quasaren, die weniger rot verschoben sind.
Bei Objekten unserer kosmischen Nähe dürfte sie kaum beobachtet werden.
Sie müsste sich zur Rotverschiebung proportional und damit, wie in Abschnitt
4.3. erläutert, genau reziprok zum Erwartungswert des Urknallmodells verhalten.
Wiederholte Aufnahmen des
Infrarot-
Diese Aussage ist gleichbedeutend mit unserer Prophezeiung, dass man die größte
Antigravitation bei den großen z finden wird.
Sie müsste bei diesen Objekten einen utopisch großen Wert erreichen.
Aus Abbildung 1 geht hervor,
dass die makrokosmischen Strukturen der Superhaufen und Hubbleblasen in einem
Gebiet, welches zur Singularität zeigt, nicht sichtbar sein dürften.
Es müsste ein kreisrundes Raumgebiet geben, das im Schatten zu diesen
Strukturen liegt. Sobald man die Theorie jedoch dem Gesamtkosmos zuschreibt,
entfällt dieser Punkt.
Die augenscheinlichen
Doppelbilder von Objekten auf den Tiefenphotos. Eine Untersuchung müsste
Richtungstreue für gleiche z zeigen.
Der Abstand müsste indirekt proportional zur Rotverschiebung der Spektren sein.
Die wenigen einsamen Galaxien mitten in den Hubbleblasen sollten das gleiche Verhältnis von elliptischen zu Spiralgalaxien aufweisen wie die "Urgalaxien" des Standardmodells
Es muss analog zum Mikrowellenhintergrund auch ein Hintergrundrauschen im Radiowellenbereich geben, mit den Eigenschaften, wie sie in Abs.4.6.1 - Bereich 5 genannt wurden.
Das Hauptanliegen dieses Beitrages sollte es
sein, eine Alternative zum Urknallmodell aufzuzeigen.
Wir demonstrierten, dass Rotverschiebung nicht zwangsläufig Expansion bedeuten
muss. Dabei spielt es primär keine Rolle, an welchem Objekt letztendlich die
Theorie installiert wird.
Sollte sich dieser Gedanke bewahrheiten, bzw. die theoretischen Voraussagen
eine Bestätigung finden, so hätte dies gewaltige Konsequenzen für den
Mikrokosmos.
Die ersten Teilchen wären dann nicht während des Urknalls entstanden.
Da es keinen statischen Kosmos gibt, bliebe als Alternative nur der
fluktuierende Raum.
Als starkes Indiz für unsere Theorie ist zu werten, dass die Schwarzschildschen Gleichungen, Schwarze Löcher für
Systeme, die größer sind als Galaxien, voraussagen.
Genau dort tritt der Urknall auch in Erscheinung. Das sind schon erstaunliche
Zufälle.
Mit anderen Worten, befänden wir uns in einem höheren geordneten System als
Galaxien, so würden wir, sofern sie die nötigen Massekonzentrationen in ihren
Zentren besitzen, ebenfalls alles rot verschoben sehen.
Überlegen Sie einmal, wie wahrscheinlich dies ist, wie folgerichtig.
Überlegen Sie weiterhin, welche Probleme die Urknalltheorie besitzt. Die theoretischen
Annahmen häufen sich, wie Anteil Dunkler Materie oder Antigravitation.
Zusätzlich vermag ein Ereignishorizont - so meinen wir - die aktuellen Probleme
der Kosmologie sogar noch besser zu erklären, als es die Urknalltheorie vermag.
Dies bestärkt uns in dem Gedanken, dass die Urknalltheorie lediglich die
Fehldeutung eines Ereignishorizontes ist.
Ihre jahrzehntelange alleinige Herrschaft verdankt sie einer Existenz ohne
Alternativen.
Eintrag ins Gästebuch
Mit freundlichen Grüßen,
E.Schwarze und J.Lässig
Ver 2.42 / 07.01.2005/ (c) E.Schwarze und J.Lässig / HTML von M.Seiffert